
Nachrichten aus dem Harz
Goslarsche Zeitung | Harzburger Zeitung | Harzer Tageblatt
Öffentliche Anzeigen für den Harz



- Über uns |
- Kontakt |
- Mediadaten |
- Sitemap |
- Login |
- Newsletter
Goslar
Burkhard Siebert neu in der Kaiserringjury
GOSLAR. Kaiserring-Finanzen und Besetzung der Jury standen im Mittelpunkt der Sitzung des Kulturausschusses, der am Dienstag tagte.
Standards, die immer wieder neu beschlossen werden müssen: Der Kulturausschuss empfahl einstimmig, dem Mönchehaus-Museum für moderne Kunst für die Ausstellung des Kaiserringträgers 2010, David Lynch, einen Zuschuss in Höhe von bis zu 40.000 Euro zu gewähren. Gezahlt werden sollen zunächst 30.000 Euro, damit geht dann die Ermächtigung der Verwaltung einher, zusätzlich bis zu 10 000 Euro auszuzahlen, falls keine Kostendeckung erreicht werden kann.
Debattiert wurde zudem die Besetzung der Kaiserringjury. Anlass ist die Anpassung an die „aktuelle Verwaltungsstruktur“: An die Stelle der ehemaligen Kulturressortchefin Dr. Heidi Roch, jetzt Geschäftsführerin der Odeon-Theater GmbH, rückt Burkhard Siebert, als Leiter des Fachbereichs 2 auch für die Kultureinrichtungen zuständig.
Nun, das sei auf jeden Fall „nicht schädlich“, kommentierte Dr. Jürgen Lauterbach zum Vergnügen einiger Umsitzenden. Er gehe davon aus, so der Freie Demokrat, dass die „wesentlichen Impulse“ ohnehin von den Fachjuroren ausgingen. Der Vorstoß der Kaiserringbeauftragten Inge Langner, Mönchehaus-Direktorin Dr. Bettina Ruhrberg in die Jury zu berufen und damit die Parität zu wahren (sechs auswärtige Fachjuroren, sechs einheimische Juroren) fand keine ungeteilte Zustimmung.
Kommentare
Die Kommentare geben nicht die Meinung der Zeitung wieder. Sie sind Einzelmeinungen der Leser, keine repräsentative Auswahl.
Siebert statt Ruhrberg in die Jury des Kaiserrings. So gehört sich das - Sach- und Fachverstand der Alleskönner aus der Verwaltung vor Besetzung durch ahnungslose promovierte Kunstwissenschaftler.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Auweia, nach mehrmaligem lesen glaube ich, es verstanden zu haben. Hoffentlich läßt sich Herr Siebert von Herrn Lynch eine Quittung für den Ring unterschreiben.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Schock, das kann doch nicht wahr sein?!
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@ kus ich habe es überhaupt nicht kapiert als ich es gelesen habe aber hier wird ja gern in rätseln geschrieben????!!!!!
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Das ist nur eine konsequente Umsetzung, wie es uns die Politik im Großen vormacht: Fachwissen ist nicht erforderlich, wenn es Ämter zu besetzen gilt, auf denen Entscheidungen getroffen werden. Unsere Bundes-Minister können sich Ihre Ämter ja auch nach Popularität aussuchen, und nicht nach Kompetenz. Nun möchte ich Herrn Siebert aber andererseits keine Kunst-Kompetenz oder -Interesse absprechen. Und wenn ich mir anschaue, was in den vergangenen Jahren in Goslar als Kunst eingestuft und mit einem Kaiserring gewürdigt wurde... vielleicht ist es auch einfach sch... egal wer in der Jury sitzt. Vielleicht wären die mündigen Goslarer Bürger (das ist keine Anspielung auf Manfred Mund) sinnvoller als 20 studierte Kunstwissenschaftler. Also, warum keine Vorschlagsliste mit 10 Kandidaten ins Internet stellen, und öffentlich alle Goslarer darüber abstimmen lassen, wer unseren Kaiserring kriegen soll? Ist doch technisch kein Aufwand...
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@yeti Fast tut es mir leid, dass ich eine Diskussion eröffnet habe, die Ihnen gelegenheit gibt, Ihre reaktionäre Auffassung von Kunst zum Besten zu geben. Das Volk und damit Leute wie Sie als Jury, das ist ja noch übler als Siebert
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@yetiF da stimme ich zu,oder man sollte Bürger der Stadt ebenfalls mit in das Gremium nehmen.Interessirérte Bürger könnten sich ja melden,und dann durch Los o.wie auch immer in das Gremium integriert.Dann würde der Ring vielleicht einen Künstler überreicht,der die breite Mehrheit der Bürger etwas sagt.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@wk können Sie denn nicht einmal das schreiben was Sie meinen,statt immer wie das Orakel von Delphie daherzukommen?
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@wk: Nun, ich muss zugeben, ich bin nicht gerade der GRÖSSTE Kunstkenner (wohl aber einer der DICKSTEN). Neulich stand ich in der Innenstadt vor einer großen Stahlplatte und klärte meine Frau und unsere Kinder über die Stimmungsschwankungen des Künstlers und Erschaffers dieser "Installation" während seiner Schaffensphase auf. - Die Ruhe der Linienführung, die Rückkehr zum Einfachen, die Klarheit des Einfachheit. - Tja, das Ding entpuppte sich dann doch nur als die Rückseite einer Garage. Aber jeder kann sich ja mal irren.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@wk: Böse Zungen behaupten ja, in Goslar müsse man aufpassen. - Jeder Depp der seinen Sperrmüll vor die Haustür stellt könnte dafür einen Kaiserring verliehen kriegen... - Aber sowas sagen natürlich nur sehr böse Zungen!
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@ Wasserfrau: Zunächst wollte ich auch schreiben, dass man anstatt von 20 studierten Kunstkennern lieber 20 Goslarer Bürger ins Gremium nehmen sollte. Aber wen sollte man da nehmen, wer will's machen, ohne das sich doch wieder nur die "allten Bekannten" in die erste (Entscheidungs-) Reihe drängeln. - Also das Volk (alle Bürger) abstimmen lassen. Und per Internet geht das heutzutage a) sehr bequem, b) schnell und c) nahezu kostenneutral (was ja auch immer wichtig ist). - Man muss halt nur sicherstellen, dass jede Goslarer Bürger nur eine Stimme abgeben kann. Nicht wie bei den Votings hier auf Goslarsche, wo jeder 100x seine Stimme zählen lassen kann, wenn er mag. Eine Jury stellt eine gewisse Anzahl an Künstlern und/oder Projekte (oder beides) vor, und die Bürger stimmen ab.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Diesen Kommentar hat die Redaktion gelöscht. Informationen zu den Grenzen des Kommentierens finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@Yety F haste auch wieder recht mit,habe tatsächlich an das abstimmungsvotum in der GZ gedacht,wo man jeden Tag seine Meinung voten kan oder je nach Stimmungslage auch mal diese und jene Meinung.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
ha jetzt hat er so was böses geschrieben das er gelöscht wurde...
Diesen Kommentar der Redaktion melden
die wahrheit ist manchmal böse
Diesen Kommentar der Redaktion melden
wurde ja mal Zeit das ein Beitrag von wk gelöscht wurde,hätte es schon längst getan wenn ich Redakteur wäre.@wk die Wahrheit kann böse sein,darf aber nie so beleidigend sein wie Sie es sind
Diesen Kommentar der Redaktion melden
jajajaj, wasserfrau; heulen sie ruhig weiter
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@wk wieder so ein Kommentar den kein Mensch versteht,warum sollte ich heulen?im Gegenteil mich amüsiert ihr geschwafele sehr,und nicht nur mich glaube ich.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Hej volekanne, wk hat sich erfolgreich in Ironie mit drei bis zwölf "I" betätigt. Das verdient Respekt, den ich gar nicht rätselhaft zum Ausdruck bringen wollte. Hej wk, die Wahrheit ist nicht böse, sonst hieße sie Bosheit. Im Vertrauen darauf, daß wir dieses Forum mit Gedanken und Meinungen statt Entengrütze füllen können und wollen verbleibe ich mit den besten Wünschen für einen angenehmen Abend.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
ich geb wasserfrau recht und denke noch meinen teil dazu werd ihn aber nicht schreiben nîcht schreiben will ja nicht gelöscht werden ;) :D
Diesen Kommentar der Redaktion melden
YetiF,danke für deinen Kommentar bezüglich der Garagenwand*schmunzel*! Einige Fragen hab ich allerdings!!!Am Breiten Tor......ist die gammlige Stahlplatte eine Rückwand,ein Tor oder ??? Ist dem "Künstler" das Material ausgegangen oder warum fehlt der Rest der Garage? Hatte der "Künstler" eine kreative Schaffenspause,wurde er verjagt oder ist ihm das Geld ausgegangen? Darf ich meinem Schrott dazustellen und kann auf einen Preis und entsprechende Würdigung hoffen? Bitte um Aufklärung und verbleibe als bekennender Kunstbanause ;))
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Kunst ist erst dann Kunst - wenn der Künstler einen Dummen findet, der bereit ist, dafür viel Geld zu bezahlen. Über Kunst können wir hier reden so viel wir wollen - wir werden kein Ende finden. Das Thema ist völlig subjektiv - leider geht es jeden etwas an, wenn Steuergelder in die Hand genommen werden.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Herr Siebert ist bestimmt ein ganz hervorragender Kenner der Materie und mit großem Sachverstand gesegnet. Ich kann jedenfalls nicht glauben, dass es nur daran liegen sollte, dass ein "Engel Gabriel" ihm von Zeit zu Zeit Gutes tun möchte oder vielleicht einige in vorauseilendem Gehorsam solches auch nur glauben mögen? So etwas kann doch sicher keine Wahlen beeinflussen. Oder?
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Es ist schon toll, für welche Aktivitäten Herr Siebert noch Zeit hat. Ich hoffe die Kaiserringjury tagt abends oder am Wochenende, so dass Herr Siebert nicht seine vom Steuerzahler gut bezahlte Arbeitszeit dafür opfern muss. Sehr gut finde ich, dass er es auch schafft ein kulturelles Gegengewicht zu seinem "sportlichen Einsatz" zu schaffen. Vielleicht profitieren ja mal nicht nur die Fußballer, sondern diesmal auch die Kunstinteressierten, von seinem Engagement.
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@ caddy nicht zu vergessen das B.Siebert auch noch Stadtbrandmeister der Freiwillegen Feuerwehr Goslar ist,aber viell.hat der Tag für ihn mehr als 24 Std.oder der ärmste hat kein Privatleben mehr,werd ihn fragen wenn ich ihn sehe,kenne ihn seit 4o Jahren
Diesen Kommentar der Redaktion melden
@ HarzerJung: Wenn Du die Stahlplatte vom Breiten Tor in Deinen Garagenbau integrierst gibt es 3-4 Möglichkeiten: a) keiner merkt es, oder b) Du wirst gelobt für die sinnvolle Schrottverwertung, oder c) Du kriegst einen PREIS für die gelungene Integration moderner Kunst in die von Dir errichtete "zeitgenossische Architektur" oder d) Du wirst so verklagt, dass Du künftig in der "Fische" Panflöte spielen musst. Welche dieser 4 Optionen gegen Dich verhängt wird... darüber müsste dann eigentlich auch der Genosse Siebert entscheiden; Ordnung ist ja sein Fachbereich. Der Mann ist eben echt ein Tausendsassa!
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Bei meinem Glück kommt nur d.) in Frage, allerdings sollte man dann in der Innenstadt Oropax verteilen ;) Obwohl auch schräge Töne Kunst sind oder? :P
Diesen Kommentar der Redaktion melden
Weitere Artikel aus dieser Rubrik
- Glas trifft Türsteher: „Ich sah aus wie ein Zombie“
- Bücherei der Grundschule Hahndorf wieder eröffnet
- Prüssner tritt nicht mehr an
- Wohnstift Wachtelpforte: Strafanzeige gegen Volksbank-Chefs
- Penny-Markt wird nicht geschlossen
- Rohrbruch: Haus ist unbewohnbar
- 88-jährige Frau auf offener Straße beraubt
- Uli Stein fotografiert sein Goslar
- Leerstand am Rand der Toplage
- Kämmerer-Posten: Ostfriesin contra Rheinländer
Nachrichten aus der Region
Meist gelesen











