Goslar

Ferienwohnungen: Königsberg-Investor setzt jetzt auf Kuttelbacher Teich

25.08.2010
Von Frank Heine

Ferienwohnungen: Königsberg-Investor setzt jetzt auf Kuttelbacher Teich

GOSLAR. Auf dem Areal des ehemaligen Königsberg-Sanatoriums werden definitiv keine Ferienwohnungen entstehen. Investor Wolfgang Behr ist mit seinen 32 Millionen Euro schweren Plänen für ein Ferienressort mittlerweile auf das Gebiet am Kuttelbacher Teich in Hahnenklee umgeschwenkt.

Das Nein kam völlig unerwartet und traf Behr tief ins Mark: Als der Investor aus dem nordrhein-westfälischen Schwerte quasi schon auf dem Sprung nach Goslar war, um seine Pläne für ein Ferienwohnungen-Ressort auf dem rund 50.000 Quadratmeter großen Grundstück des früheren Königsberg-Sanatoriums am 10. Dezember vor Rats- und Kreistagspolitikern vorzustellen, erwischte ihn und die Wirtschaftsförderer bis hinauf zu Oberbürgermeister Henning Binnewies das Veto der Harzwasserwerke kalt.

Treue Geldgeber

Deren Chef Renke Droste hatte zwar zunächst eine Lösung in Aussicht gestellt, kurz vor dem offiziellen Startschuss aber den Bau in der Wasserschutzzone II verhindert. Die Not war groß – und ist sie immer noch, auch wenn Behr eigenen Aussagen zufolge nach wie vor auf die Treue seiner Geldgeber vertrauen kann und auch für den neuen Standort mit einem potenziellen Betreiber im Gespräch ist.

Neuer Standort? In der Tat: Den Goslarer Königsberg hat Behr komplett abgehakt. Er setzt mittlerweile auf das Gebiet um den Kuttelbacher Teich in Hahnenklee – eine Fläche übrigens, die die Bürgerliste Goslar schon von Anfang an in die politische Diskussion eingebracht hatte. Allerdings machen dieser Wechsel und eine veränderte Förderkulisse die Aussichten auf Realisierung der Pläne nicht unbedingt besser. „Es muss sich noch einiges bewegen, bevor wir Nägel mit Köpfen machen können.“

Zum Thema Finanzen: Als Behr sein Projekt 2009 im Förderprogramm des Landes angemeldet hatte, galten noch wesentlich günstigere Konditionen als jetzt – auch wenn er sein Vorhaben „nur von links nach rechts verschiebt“. Soll heißen: Behr muss eine „deutlich größere Lücke“ zwischen vorhandenem Etat und benötigter Summe schließen.

Wer gibt wem was?

Zum Standort: Über den Königsberg kann Behr verfügen, weil er seiner Firma „Behr + Partner“ gehört. Am Kuttelbacher Teich hat aber Niedersachsens Staatsforst das Sagen. „Ein Flächentausch ist Voraussetzung für ein Gelingen“, sagt Behr – und weiß, dass ein solches Bäumchen-wechsel-dich nur über die Stadt Goslar als drittem Beteiligten laufen kann. Denn welches vitale Interesse sollte das Land an einer Brandruine haben, die zum Teil auch noch unter Denkmalschutz steht und mitten in einer Wasserschutzzone liegt?

Gedruckte GZ: Was das Rathaus zur neuen Lage am Königsberg sagt und wie die Waldgaststätte demnächst unter besseren Bedingungen als einzig verbliebener Mosaikstein eines einst propagierten touristischen Dreiklangs am Steinberg durchstarten will, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

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YetiF schrieb am 26.08.2010 10:04

Tja, die nächste Runde im traurigen Spiel im "Touristischen Dreiklang", Goslars "Enharmonischer Disharmonie" (Gruß an meinen Musiklehrer an dieser Stelle, ich hab' doch aufgepasst im Unterricht!). - Die Stadtforst wäre bekloppt, wenn sie das Areal tauschen würden. Bäume wachsen zwar auch auf dem Königsberg, wer aber zahlt den Abriß, Rückbau und Renaturierung des Areals? Was mag das überhaupt kosten? So'n Milliönchen doch bestimmt... - Der Investor ist auch selber Schuld, wenn er das alte Sanatorium kauft ohne eine Baugenehmigung für dieses kritische Projekt in der Tasche zu haben. Hätte sich ja auch erstmal nur die Kaufoption sichern können. - Andererseits, da steht ein potentieller Investor vor der Tür, der bereit ist bei uns 32 Mio. zu investieren... will man so einen Menschen verprellen? In den neuen Bundesländern kriegt der überall sofort volle Unterstützung...

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0 schrieb am 26.08.2010 10:35

wenn die Harzwasserwerke das Projekt "Köniogsberg - Feriensiedlung - torpedieren, sollte man denen auch die Kosten für die Renaturierung übertragen. Was die machen, wissen die selber nicht. Das sich im großen Haupthaus noch ein Öltank mit einem Fassungsvermögen von über 30.000 Lieter befindet, der zwar nicht mehr voll ist, allerdings auch nicht gereinigt werden konnte, weil die Einsturtzgefahr zu groß war, bedenkt niemand. Das sich auf dem Gelände noch eine lebensgefährliche, für jederman zugänglichen Kläranlage befindet, wird auch nicht beachtet. Es befinden sich so viele Gefahrenpunkte dort ober, aber niemand unternimmt etwas. Die mehr als schadhafte Einzäunung hindert niemanden, sich dort Zutritt zu verschaffen. Das gesamte Gelände ist ein extremer Schandfleck für die Stadtforst. Nur, Auflagen bekommt niemand. Das war schon so, als die Helfrich Stiftung Eigentümer war. Schon damals war einigen Ratsherren bekannt, welche Gefahr dort lauert

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YetiF schrieb am 26.08.2010 13:43

Die Harzwasserwerke werden sich den Schuh sicherlich nicht anziehen, oder anziehen lassen. Schließlich weisen die nur auf die Gesetzeslage hin. Und sind anscheinend im Recht, egal ob man das selber gut oder schlecht findet. Und Schuldzuweisungen bringen vieles, aber meistens leider keine Lösung. - Der Behr wollte die alten Gebäude doch sowieso abreißen; hatte die Kosten dafür also schon in sein Projekt einkalkuliert. Auf dem neuen Gelände in Hahnenklee muss nichts abgerissen werden. Also: Behr reißt die Gebäude ab und entsorgt den Müll. Die Stadtforst fällt (und verkauft) die Bäume auf dem neuen Areal in Hahnenklee. Dann werden die Grundstücke getauscht. Behr baut in Hahnenklee und die Stadtforst forstet den Königsberg wieder auf (aus den Erlösen des Holzverkaufs). - Unter dem Strich zahlt also keiner einen Euro mehr als bisher kalkuliert. Das Sanatorium ist beseitigt, im Wasserschutzgebiet stehen Bäume und Goslar hat einen neuen Ferienpark. Es kann so einfach sein...

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vollekanne schrieb am 26.08.2010 17:07

das war ja wohl von vorne herein klar das dort nix mehr werden kann... in dieser einöde wer will denn da ne ferienwhg mieten???

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KUS schrieb am 26.08.2010 18:51

Vielen Dank YetiF und Harzer63. Ihre Kommentare zu lesen, war wirklich spannend und informativ - ehrlich. Hej vollekanne, vielleicht nicht in dieser, doch ist es meiner Familie und mir stets ein Vergnügen, in einer Einöde zur Ruhe zu kommen. Da ist der Kuttelbacher Teich schon ganz schön hektisch.

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Wasserfrau17 schrieb am 26.08.2010 19:42

@YetiFund Harzer63 schließe mich KUS Kommentar an,sind wirklich infomativzu lesen Ihre Kommentare.@vollekanne @KUS jeder mag es im Urlaub halt anders,der eine die Einöde der ander Action,ohl ich mir auch vorstellen kann das man gerade mit Kindern dort gut urlauben könnte

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0 schrieb am 26.08.2010 21:04

ich denke mal, das es nicht viele Menschen gibt, die hier Auskunft geben können, wie es sich anfühlen würde, wenn hier eine Feriensiedung entstehen würde. Ich schon einmal jemand am frühen Sonntagmorgen die Wege auf dem Sanatoriumsgelände abgegangen???? Ich glaube nicht. Ich kann nur sagen, das die Lage dieses Grundstücks optimal für eine Ferienwohnungssiedlung ist. Das z.Zt. alles sehr verwahrlost ist, ist darauf zurück zu führen, das das gesamte Gelände seit mehreren Jahren unbewohnt und unbewacht war. Hier konnte jederman das Grundstück betreten und mithelfen, die Zerstörung weiter zu betreiben.Es ist sehr schade, das jetzt alles so verkommt. Man hätte schon unmittelbar nach der Zwangsschließung etwas unternehmen müssen. Leider jedoch haben alle dort Tätigen das Gelände Fluchartig verlassen. Selbst das Arztzimmer mit sämtlichen Befundberichten der erkrankten Kinder wurden dort gelassen. Kein Staatsanwalt hat sich darum gekümmert. Leider

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0 schrieb am 26.08.2010 21:15

Selbst auf den Bericht der GZ im Harz Extra hat niemand reagiert. Dort wurden alle Mißstände auch bildlich festgehalten. Der Helfrichstiftung ging es nur darum, möglichst viel Geld für diese Ruine zu bekopmmen. Die leitenden Mitarbeiter der Stiftung kamen aus Kassel zur Besichtigung und erklärten nur, das alles in Ordnung sei, ein potenzieller Käufer würde sich schon finden. Die einzige Auflage der Stadt Goslar war, ständig einen Mieter für das Ärztehaus zu haben. Dieses endete dann vor einigen Jahren und das gesamte Gelände wurde dem endgültigen Verfall preisgegeben. Hätte hier ein Staatsanwalt die Aufsicht übernommen, hätte sich mit Sicherheit vieles geändert. Ich denke mal, das ich genau weiß, wovon ich spreche. Jetzt kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen, woher ich diesen Kenntnisstand habe. Ich kann nur sagen, das dieses hier mit absoluter Sicherheit richtig ist.

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BG-Ex schrieb am 26.08.2010 21:43

Ähem! Was genau soll da die Staatsanwaltschaft machen?

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HarzerJung schrieb am 26.08.2010 21:55

Ich war früher dort oben, auch morgens oder spät Abends! Es gibt ein sehr Informatives Forum über das ehemalige Sanatorium!Bei Google die Stichwörter Sanatorium und Goslar eingeben,der erste Link führt ins Forum!Auf dem Sanatoriums Gelände muß erst etwas passieren, dann wird gejammert und dann erst gehandelt! Die Chance etwas für Goslars (nähere) Umgebung zutun, wurde nicht genutzt! Bleiben die lauernden Gefahren, die auf dem Gelände vorhanden sind!Schilder oder ein undichter Zaun schrecken niemanden ab! Als der Pförtner noch da war,hielt sich die Zerstörungswut in Grenzen,mittlerweile sind sogar die Leitungen "entkupfert"! Selbst am Pförtnerhaus stinkt es aus den Anschlüssen zur Ölversorgung immer noch nach Öl,überall liegen Scherben rum und das betreten der Gebäude oder alleine das umrunden kann Lebensgefährlich sein!Es grenzt an ein Wunder das noch niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist......

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KUS schrieb am 26.08.2010 22:02

Keine Sorge, es sind keine Russen mehr auf dem Brocken.

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BG-Ex schrieb am 26.08.2010 22:19

Hä?

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0 schrieb am 26.08.2010 22:39

das war kein Pförtnerhaus, das war das Ärztehaus. Zu der Staatsanwaltschaft folgendes; nachdem alle dort ober das Gelände fluchtartig verlassen haben, blieb das Ärztezimmer im Haupthaus noch erhalten. Dort befanden sich unzählige Behandlungsunterlagen der erkrankten Kinder. Diese waren für jederman einsehbar. Das alleine schon hätte einen Straftatbestand dargestellt. Selbst Medikamente haben in dem Zimmer gelegen. Dieses wurde alles im Harz Extra abgebildet. Und, was ist danach geschehen, nichts. Das wird auch so bleiben. Im eingestürzten Haupthaus befindet sich ein ca. 30.000 Liter, Kellergeschweißter Öltank. Es befindet sich noch reichlich Ölschlamm darin. Der wurde aus Sicherheitsgründen nicht gereinigt und stellt damit noch eine große Gefahr für die Granetalsperre dar. Wie schon einige geschrieben haben, es muss erst was passieren.Im Übrigen können Sie das Forum bei Google vergessen. Dort wurde nur Müll geschrieben, von Menschen, die nicht dort waren

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kassandro schrieb am 27.08.2010 01:02

Das Grundstück dort oben auf dem Königsberg ist schon wunderbar und das verfallene Sanatorium (auch auf Wikipedia gibt's einen Artikel) ein Denkmal für die Unfähigkeit unserer staatsnahen Organe. Wenn die Harzwasserwerke die Wiederbewirtschaftung verhindert, dann muß sie auch für die Renaturierungskosten aufkommen. Andernfalls ist das reine Sabotage. Danach kann dann der Grundstückstausch vorgenommen werden und das Geld in Hahnenklee investiert werden, wo auch dringend etwas für die wirtschaftliche Revitalisierung getan werden muß.

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wahrheit schrieb am 27.08.2010 09:43

Königsberg-Ruine hin und her. Hier ist in der Tat eine Renaturierung notwendig und von der Allgemeinheit für die Allgemeinheit zu tragen. Da wäre auch der unsinnige Zuschuss zum Stadionausbau besser angebracht; statt Lärm und "Freizeitnutzung" für wenige Zuschauer zu fördern, hätte man Gutes für die Natur und alle Naherholungsuchenden tun können! Jedenfalls gehört eine Ferienhaussiedlung dort nicht hin. Hahnenklee ist nun mal das touristische Zentraum Goslars - und genau dahin gehört die Ferienhaussiedlung. Das Gelände am Kuttelbacher Teich eignet sich hervorragend hierfür; auch wenn der Weg noch lang sein wird! Aber wie vor vier Jahrzehnten die heute als schlimme Bausünde angesehenen Hochhäuser am Ortsrand kann solch ein Projekt Hahnenklee zu neuer Blüte verhelfen, und genau das brauchen wir ín Goslar, wo der Tourismus große Bedeutung, aber auch noch großes Potential hat.

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studie schrieb am 27.08.2010 09:45

"Wenn die Harzwasserwerke die Wiederbewirtschaftung verhindert, dann muß sie auch für die Renaturierungskosten aufkommen." Wenn Sie einen Einbrecher auf frischer Tat ertappen und ihm sagen, das er das nicht dürfe(Gesetz), dann müssen Sie ihm ja auch keinen Schadensersatz für seine entgangene Beute zahlen. Wenn das Gelände Trinkwasserschutzgebiet ist, und sie das Recht haben ein Bauvorhaben zu untersagen... Was passiet denn, wenn sie es nicht täten und dann dort aus irgendwelchen Gründen etwas passiert? Recht ist Recht, Gesetz ist Gesetz. Fertig

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0 schrieb am 27.08.2010 12:23

@wahrheit- warum soll die Allgemeinheit für die "Sünden" der Vorbesitzer aufkommen????? Die Helfrich Stiftung hat das gesamte Grundstück verkommen lassen. Dann wurde krampfhaft nach jemand gesucht, der bereit war, an die Stiftung einen hohen Geldbetrag zu zahlen. Die Fa. Behr + Partner war ja nicht der erste Erwerber von der Helfrich Stiftung. Jeder Erwerber wusste, auf was er sich einlies. Und nun soll die Allgemeinheit dafür zahlen, das ist blanker Unsinn und Geldverschwendung. Da ist die Investition in das Fußballstadion mit Sicherheit besser angelegt. Das Gelände eignet sich mit Sicherheit auch für andere Zwecke. Wald haben wir genug, allerdings durch den Einfluß "der Grünen" sieht unser wald jetzt aus wie ein Urwald. Es muss alles so bleiben wie es ist. Früher, als noch viele mit Holz heizten, waren die Wälder sauber. Was nun aber endgültig mit dem gelände wird, wissen nur die Götter. Ich hoffe nur, das bald etwas passiert.

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Wolle42 schrieb am 27.08.2010 13:19

Für die Renaturierung der Fläche ist eindeutig der Eigentümer verantwortlich. Die öffentliche Verwaltung muß ihn nur per Bescheid dazu zwingen.

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Wasserfrau17 schrieb am 27.08.2010 13:25

Neubauten dürfen nicht gebaut werden,wg.WasseerzoneII lt.Harzwasserwerken nicht gebaut werden,aber die ganzen Altlaqsten wie in den Kommentaren beschrieben,die dringen wohl nicht ins Grundwasser ein?verstehe das wer will.

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0 schrieb am 27.08.2010 15:54

@wolle - Die Verwaltung hätte schon vor vielen Jahren handeln müssen. Leider hat jeder sich davor gedrückt, vielleicht sogar aus Angst. Ein Teil der Ratsherren waren informiert über den Zustand des gesamten Geländes und der Gefahr, die hier lauert. Die Feuerwehr hat 1990 noch die Schlauchkupplungen aus dem Wasserturm geholt. Selbst die damaligen Feuerwehrleute waren der meinung, das hier schnellstens etwas passieren muss. Einem Ratherrn wurde sogar mitgeteilt, das sich ein durchgerosteter Öltank im Hauptgebäude befindet. Der Schutzanstrich hatte sich auch vom Mauerwerk gelöst. Der Ratsherr bekam auch mitgeteilt, das über kurz oder lang das erste Öl in die Granetalsperre laufen würde. Leider wurde nichts unternommen. Ein Tankreinigungsunternehmen sollte alle auf dem Grundstück befindlichen Öltanks reinigen. Bei dem Tank im Haupthaus war jedoch die Einsturtzgefahr zu groß. Ich bin mir sicher, das dieses Gelände noch in 5 Jahren so ist wie heute

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HarzerJung schrieb am 27.08.2010 23:31

Ich rede von keinem Ärtzehaus,sondern von dem Häuschen direkt am Tor! In alten Unterlagen ist von einem Pförtnerhaus die Rede! Nachdem die Stiftung sozusagen stiften gegangen ist, war es noch einige Zeit bewohnt (ist gar nicht solange her) und zu der Zeit war der Vandalismus auch noch nicht so ausgeprägt! Das in dem Forum nur Müll geschrieben wird, kann ich so nicht stehen lassen, da ich den Betreiber der Homepage/des Forums und 14 registrierte User persönlich kenne und mit gutem Gewissen sagen kann, das diese Leute wissen wovon sie reden! Aber genug davon!Das dort etwas passieren muß,sollte jedem bewußt sein der sich auch nur ein kleines bisschen mit dem Thema befasst hat! Aber hier wird lieber totgeschwiegen, statt gehandelt......

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0 schrieb am 28.08.2010 10:58

@HarzerJung - zu Ihrem Kommentar kann ich nur sagen, das Sie eventuell jemanden kennen, der sich dort auskennen soll. Vielleicht sind Sie da einem Irrtum aufgesessen. Das von Ihnen bezeichnete Pförtnerhaus war tatsächlich ein Ärztehau. Sie dürfen mir glauben, das ich weiß, wovon ich rede. Zur Zeit, als das Gelände noch bewohnt war, gab es keinen Vandalismus. Lediglich die Brandruinen stellten einen untragbaren Zustand dar. Erst nachdem das Gelände nicht mehr bewohnt war, wurde sinnlos zerstört, was noch nicht zerstört war. Ich darf darauf hinweisen, das ich selber es war, der einen Berichterstatter der Zeitung herumgeführt habe und die gefährlichen Orte erklärt habe. Sicher werden Sie nun sagen, Harzer63 ist jemand, der nur etwas nachplappert. Seien Sie sicher, das ich wahrscheinlich einer von sehr wenigen Menschen ist, das hier ehrliche Auskunft geben kann. Ich habe in dem Ärztehaus am Eingangstor bis März 1992 gewohnt. Bin gern zu weiteren Auskünften bereit

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HarzerJung schrieb am 28.08.2010 23:23

Ich unterstelle nicht, das sie etwas nachplappern,das steht mir nicht zu,allerdings weiß auch ich wovon ich rede ;) Ich konnte Einblick in alte Pläne nehmen, in denen das besagte Haus als Pförtnerhaus bezeichnet war. Desweiteren hatte ich Gelegenheit mich mit einer ehemaligen Angestellten der Helferich Stiftung zu unterhalten,die mir dabei half (teils unbeschriftete) Gebäude ihren Zweck zu zu ordnen.Zu meiner Schulzeit war unsere Klasse in dem Sanatorium,kurz bevor es die Zulassung verloren hat.Wir wurden an dem Haus am Tor in Empfang genommen und der gute Mann der uns auf das Gelände führte war kein Arzt. Bleiben wir einfach bei den jeweils unterschiedlichen Bezeichnungen ;)

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