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Goslar
Kahnteich-Sanierung: Millionen Helfer im Mikro-Format
Bahn frei für die Mikroorganismen: 5.000 Liter Lösung werden auf die 4.400 Quadratmeter große Kahnteichfläche gesprüht. Foto: Schenk
GOSLAR. Die junge Entenfamilie fühlt sich auf dem Kahnteich noch wohl. Lange wäre es mit dem stehenden Gewässer allerdings nicht mehr gut gegangen, da sind sich die Fachleute einig: Kurz vor dem „Umkippen“ des völlig verschlammten und komplett mit „Entengrütze“ bedeckten Teiches hinter den Wallanlagen wurde gestern eine große Rettungsaktion mit vielen kleinen Helfern eingeleitet.
„EM“ heißt das Zaubermittel, das dem Teich wieder Luft zum Atmen verschaffen soll; nach Auskunft von Dirk Sielaff von der Unteren Wasserbehörde wurde es mit aktuell gemessenen 0,09 Milligramm Sauerstoff pro Liter höchste Eisenbahn. Hinter den „EMs“ verbergen sich „Effektive Mikroorganismen“, die nach städtischer Auskunft bereits vor vier Jahren erfolgreich im Feuergraben getestet worden seien. Ihr umweltverträglicher Einsatz auf dem Kahnteich soll das ökologische Gleichgewicht wieder herstellen, und das möglichst dauerhaft, was nicht zuletzt von der Mithilfe der Bevölkerung abhängt: Sie wird dringend gebeten, vom Füttern der Enten und Fische abzusehen. Die „Entengrütze“ selbst sei ein „natürlicher Selbstschutz des Teichs vor weiterer Temperaturerhöhung“, erklärte Dr. Gottfried Römer, Mitglied im EM-Arbeitskreis.
5.000 Liter EM-Lösung wurden am Montag mithilfe der Goslar Feuerwehr unter der Leitung von Stadtbrandmeister Burkhard Siebert breitflächig auf den 4.400 Quadratmeter großen Teich gesprüht, damit die Organismen von Anfang an flächendeckend den Kampf gegen den Schlamm aufnehmen können.
Gedruckte GZ: Wie die Mikroorganismen beschaffen sind sowie mehr über die Hintergründe und die Finanzierung des Projekts, lesen Se in der Dienstag-Ausgabe.
Kommentare
Ausbaggern würde einem "völlig verschlammten Teich" wohl auch helfen.
@Largosss: Und wo stellt man den Bagger auf?
@ studie: Es gibt genügend Möglichkeiten einen Teich dieser Größe zu entschlammen. És gibt Schwimmbagger, Winden und Schürfkübel usw. Fischteiche von größerer Fläche werden ja auch entschlammt. Mitunter auch per Bagger, jüngst wurde in Bad Harzburg auch ein Teich entschlammt. Bakterien fressen Organic und haben ausscheidungen, ob sie aerob oder anaerob arbeiten und wohin sinken die Bakterien die Ihre Aufgabe erfüllt haben und absterben ???
@ studie: Vor einigen Wochen war ein Bericht in der GZ, dass ein Teich in Bad Harzburg mit einem Amphibienfahrzeug entschlammt wurde. Das würde dem Kahnteich mit Sicherheit auch sehr gut tun. Naja, viele Sachen lohnt es sich nicht zu hinterfragen, weil sowieso nichts passiert... ;-)
An Gerätschaften wird es wohl nicht liegen,dda gibt es genügend öglichkeiten,aber das wird wohl ajjes viel teurer sein als die microorganismen
Ausbaggern bzw Entschlammen wäre sicher die bessere Option gewesen, vor allem wenn man sieht wieviel Laub etc im Wasser landet!Dazu kommen noch die "Tierfreunde" die ihr altes Brot in dem viel zu flachen Wasser "entsorgen"!Die Frage ist doch, wie lange halten die Mikroorganismen das Wasser im Gleichgewicht und wie oft (jedes Jahr?!?) muß diese Prozedur wiederholt werden? Wäre auf lange Sicht ein Ausbaggern/Entschlammen vllt doch günstiger gewesen?
wenn die lieben kommentatoren auch mal andere berichte lesen würden würden sie jetzt wissen das es ein projekt ist in dem untersucht wird ob es gelingt einen teich mit mikroorganismen zu retten... nicht immer gleich aufregen sondern abwarten das spart nerven... und im notfall kann man ja man das wasser abpumpen und den teich zuschütten ;-)
Teich zuschütten wird keine gute Idee sein, denn dort fließt Wasser vom Rammelsberg rein. Wenn man mal der Berg hinterm Bfw hoch geht kann man das Wasser dort plätscher hören und auch sehen. Mitte der Schützenallee tritt das Wasser noch einmal kurz an die Oberfläche und fließt dann unten in die Teiche rein. Zulauf haben die Teiche also immer. Und ehrlich gesagt wäre es schade drum, ich gehe dort sehr gern spazieren und viele andere auch. Mir sind die Organismen auch lieber als immer alles mit der groben Kelle zu erledigen. Ausbaggern hätte schnelle Ergebnisse gebracht, aber ob es auch langfristig effektiv gewesen wäre bleibt zu bezweifeln. Wenn die kleinen Helfer das ököl. Gleichgewichts wieder hergestellt haben, kann sich die Natur auch wieder selbst behelfen. Ich finds gut.
@studie nicht gesehen?vollekanne har hinter ihren Kommentar vom zuschüttenein Smiley gesetzt,hat das ganze also nicht ernst gemeint.Ich glaub auch,die Mehrzahl aller Goslarer ist auch für den Erhalt bzw.Instandszetzung der Teiche,was auch immer geschieht das etwas geschehen muß,ist wohl jeden klar.
@ Wasserfrau: Da ich den Beitrag gelesen habe, habe ich wohl auch den Smiley bemerkt. Ich wollte damit auch nur verdeutlichen, welche Stellung die Teiche haben, dass sie also nicht bloß Dekoration sind.
@studie ich habe den Artikel in der GZ noch einmal aufmerksam gelesen,da steht das der Kahnteich unter einen fehlenden Zufluss an Frischwasser leidet,und deshalb verschlammt ist.Also nicht mit reinfliessen von Wasser vom Rammelsberg .
Welches Wasser fließt denn jetzt gerade nicht in den Teich? Wo käme es denn her? Wodurch wird so ein Teich im allgemeinen wohl gespeist, denn einen direkten Zufluß hat der Teich ja offensichtlich nicht? Lesen Sie wirklich nur den Artikel und machen sich keine eignen Gedanken dabei. Aber hey, dann können wir ihn ja doch zuschütten, hat ja keine Funktion, da keinen Zufluss, also zu damit. ;-)
@studie beziehe mich auf gedruckten Artikel vom Dienstag in der GZ,.Gut durchlesen und studieren,gell studie?
@studie ich beziehe mich auf den gedruckten Artikel in der GZ vom Dienstag,unter der Überschrift Stinkende Teiche sind Dauerbrenner,gut durchlesen und studieren,gell Studie?
Im Extra ist der Artikel auch drin und wie beginnt er: "Die Heißen Tag haben den Teichen in den Wallanlagen..." um es mal zu übersetzen: Wenn zuviel Sonne, dann nix Wasser von Berg. Wie gesagt, nicht nur das geschriebene als gegeben hinnehmen, sondern sich auch mal selbst Gedanken machen. Und wie halten Sie es nun mit meinen Fragen...na keine Antwort, na klar, steht ja auch nicht in der Zeitung. Was da nicht steht, das kann halt nicht sein. Heyho und das ohne Studium.
Wahrscheinlich hat die Wasserfee(die war es) dreisterweise auch mal Urlaub genommen und schon kommt kein frisches Wasser mehr in den Teich. Nu ja, dann lesen und studieren Sie mal fröhlich die GZ weiter, gell Wasserfrau17?
Ruhig Blut, Mädels! Hört bitte auf, einander mit Entengrütze aus umgekippten Teichen zu bewerfen! Danke.
@studie das umkippen der Teiche ist ja wohl kein Problem der letzten 3 heißen Wochen,sondern das geht über Jahre wenn nicht über Jahrzehnte,hättenSie doch auf Ihren Spaziegänge bemerken müssenDas studieren der GZ überlasse ich Ihnen sie müssen ja ihren Namen treu bleibenich werde mal mit der Wasserfee reden,so als Wasserfrau:)
@KUS keine Sorge eine Wasserfrau wirft nicht mit Entengrütze aus umgekippten Teichen,das überlass ich anderen,griens
hey was geht denn hier ab??? mein zuschütten war als spass gedacht ob nun da wasser reinfliesst oder nicht wie sieht denn das aus ein zugeschütteter teich... ausbaggern geht auch nicht weil teich ist zu gross ( zu kostspielig weil der schlamm ist ja sondermüll) und wie das stinken wird da wäre das gemeckere von den oberen 10tausend die da in der gegend gross.. also wünschen wir den mikroorganismen viel glück das sie wissen was sie tun... :-D
Der Gedanke ist interessant: ..."sie wissen was sie tun". Also die Mikroorganismen;-) Haben die wenigstens einen Hauptschulabschluß? Sicher ist ein übelriechender Teich vor oder hinter dem Haus nicht besonders angenehm, doch ist der ja wohl Menschenwerk. Stört nun der Mensch die Natur oder die Natur den Menschen? Mutter Natur hat bisher alle ihre Zöglinge zur Ordnung gerufen - die Saurier wollten nicht gehorchen, das haben sie nun davon - und wird es auch noch ein paar Milliarden Jahre tun. Vielleicht ohne Menschen, aber Grütze für die Enten ist ja noch genug da. Man könnte auch versuchen, Krill im Kahnteich anzusiedeln, damit im Notfall die Wale etwas zu fressen haben. Ich bin froh, ein Mensch zu sein - und kein Igel oder ähnliches -, doch erhebt es mich nicht im geringsten über die Natur. In ihr sind wir alle "gefangen". Gut so.
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