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Goslar
Ehrgeiziger Zeitplan: MTV-Vereinsheim soll im Herbst fertig sein
GOSLAR. Ehrgeizige Zielvorgaben verkündete am Mittwochabend Präsidentin Renate Lucksch auf der Mitgliederversammlung des MTV Goslar. Das neue Vereinsheim, die ehemalige Turnhalle des Bundesgrenzschutzes an der Wallstraße, soll bis zum Ende der Herbstferien umgebaut und eingeweiht sein.
Rund sechs Monate Zeit wären das für die beträchtlichen Umbauarbeiten, die Anfang April beginnen sollen. Bisher hat sich an dem Gebäude aus den 70er Jahren noch nichts getan.
Hintergrund dafür seien die Förderanträge beim Landessportbund und Kreissportbund, die im Vorfeld hätten gestellt werden müssen. Das sei geschehen, ein erster Bewilligungsbescheid liege bereits vor. Denn eines stellte die Präsidentin in diesem Zusammenhang klar: Allein aus dem Verkaufserlös des Vereinsheims am Zwingerwall seien die notwendigen Maßnahmen nicht zu stemmen. „Wir können nicht alles umsetzen, was wünschenswert wäre, sondern müssen uns am Möglichen orientieren.“
Den Planungen zufolge hat der Umbau ein Kostenvolumen von 800.000 Euro. 450.000 Euro betrage das Eigenkapital, hinzu kämen erhoffte 150.000 Euro an Zuschüssen. Das bedeute, dass 200.000 Euro über ein Darlehen finanziert werden müssten. Das würde die Grenze der zumutbaren Belastung für den Verein in Höhe von 35.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten, die bei der zuvor geplanten Maßnahme am Hohen Brink nicht einzuhalten gewesen wäre.
In zwei Bauabschnitten sollen die Arbeiten vorgenommen werden, wobei die bestehende Hallenfläche in drei gleich große Abschnitte unterteilt werden soll, einmal durch eine feste Wand und einmal durch einen mobilen Vorhang.
Ziel sei es, so viele Übungsgruppen wie möglich in den Betrieb zu integrieren und von den üblichen Hallen-Sperrzeiten während der Ferien unabhängig zu sein. Darüber hinaus hofft Renate Lucksch, durch eine enge Anbindung an das Energieforschungszentrum und die daraus resultierenden Möglichkeiten neue Mitglieder zu gewinnen.
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