Goslar

Neuer Chef Dr. Andreas Meier sieht H.C. Starck wieder im Aufwind

10.03.2010
Von Frank Heine

Neuer Chef Dr. Andreas Meier sieht H.C. Starck wieder im Aufwind

Blick auf das Goslarer Gelände von H.C. Starck. Seit Februar hat dort Dr. Andreas Meier das Sagen. Archivfoto: Schenk

GOSLAR. Eine seit Jahresbeginn spürbar verbesserte Auftragslage, massiv heruntergefahrene Kurzarbeit – für das zuletzt krisengeschüttelte Goslarer Chemieunternehmen H. C. Starck hat sich die Lage entspannt. Dennoch hält Dr. Andreas Meier, seit Februar neuer Vorsitzender der Geschäftsführung, die Zeit für verfrüht, Jubelmeldungen in die Welt zu setzen.

Als erster Starck-Chef wird der Österreicher nicht in Goslar wohnen, wertet dies aber auch als Zeichen für die zunehmende Internationalität des Geschäftes: „Die Frage, wo der Chef wohnt, spielt kaum noch eine Rolle und wird künftig noch mehr an Bedeutung verlieren.“

Beim Chemieunternehmen ist der 47-jährige Meier für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung der Gruppe verantwortlich. An seiner neuen Aufgabe reizt Meier neben der anspruchsvollen Starck-Technologie vor allem eben jene starke internationale Ausrichtung und Marktposition des Unternehmens, das gleichwohl über eine seit mehr als 100 Jahren gewachsene Struktur verfügt.

Seine Freizeit widmet Meier ganz der Familie, die weiter in der Nähe von Graz lebt. Mit seiner Ehefrau hat er zwei 24 und 18 Jahre alte Söhne sowie eine 23-jährige Tochter. Auf seinem Sportprogramm stehen Ski-Touren mit Naturschnee-Abfahrten, aber auch Mountainbiken, Joggen und Golf ganz oben.

Gedruckte GZ: Was er als Chef von Starck vorhat und wie er die Zukunft des Unternehmens sieht, verrät Meier im großen GZ-Interview in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

Kommentar von markus melden markus schrieb am 11.03.2010 08:58

… Wer kann es ihm verdenken, nicht in Goslar wohnen zu wollen? Eine völlig verfehlte Stadtpolitik und der Wegfall ehemaliger Subventionen hinterlassen überall ihre Spuren. Vergammelnde Häuser, leere Ladenlokale, „Straßen“ in erbärmlichem Zustand und ein inakzeptables Nahverkehrssystem. Dazu die Überalterung und die fehlenden Möglichkeiten für die Jugend, der „Rückbau“ von Sportstätten usw. Und überall die Hundkacke. Armes Goslar!