Goslar

Stationärer „Blitzer“ an der B6 soll bis zu 400.000 Euro pro Jahr bringen

10.03.2010
Von Frank Heine

Stationärer „Blitzer“ an der B6 soll bis zu 400.000 Euro pro Jahr bringen

GOSLAR. Eine neue Geschwindigkeitsmessanlage soll der Stadt Goslar helfen, die vom Land avisierte Bedarfszuweisung in Höhe von 2,05 Millionen Euro gegenzufinanzieren. Allein von dem „Blitzer“ verspricht sich das Rathaus jährliche Mehreinnahmen von bis zu 400.000 Euro.

Das stationäre Gerät soll im Herbst auf der Bundesstraße 6 Richtung Jerstedt in Höhe der Baumschule Knorr in Betrieb genommen werden, bestätigte am Mittwoch Fachbereichsleiter Burkhard Siebert. Bis dahin dauerten Ausschreibungen und Installation.

Anschaffung und Bau kosteten etwa 125.000 Euro. Noch 2010 sollen 150.000 Euro in die Stadtkassen fließen, im Folgejahr 400.000 Euro, anschließend 300.000 Euro per anno.

Die Anlage ist nur ein Bestandteil jenes Pakets, das der Verwaltungsausschuss am Dienstag in nicht öffentlicher Sitzung als Grundlage für die notwendige Zielvereinbarung mit dem Land beschlossen hat.

Gedruckte GZ: Wo die Stadt noch Kosten sparen und Gebühren erhöhen will, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

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Largosss schrieb am 10.03.2010 22:01

Warum soll an dieser Stelle ein stationärer Blitzer erreichtet werden? Ist dort auf einmal ein Unfallschwerpunkt? Die Stadt braucht wirklich dringend Geld.....

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HaPunkt schrieb am 10.03.2010 22:31

Bisher wurde behauptet, dass „Blitzer“ ausschließlich aufgestellt werden, um die Raserei einzudämmen und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Nun ist die Katze aus dem Sack! Blitzer dienen der Geldvermehrung. Vorschlag: Blitzer rund um auf allen Einfallstrassen von Stadt und Landkreis Goslar aufstellen. Innerhalb der Stadt z.B. auf der B6 ist auch noch eine Quelle Das Ergebnis alleine für Goslar müsste bei 2,5 Mio. € liegen.

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Darkevo schrieb am 10.03.2010 22:51

man nennt es auch moderne wegelagerei.....

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WilliausGoslar schrieb am 10.03.2010 23:04

Largosss hat Recht, der Unfallschwerpunkt liegt ca. 300 m davor! Warum wird die Anlage nicht vor der Bahnbücke gebaut, dann könnte man doch gleich noch eine Rotlichüberwachung auf der B6 vor der Auffahrt von der Hildesheimer Straße mit installieren. Das würde mit Sicherheit mindestens das gleiche einbringen und vielleicht in Zukunft den einen oder anderen Auffahrunfall an der LZA verhindern.

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Jensen schrieb am 10.03.2010 23:15

Da müßte wirklich jeder aufpassen und sich nicht blitzen lassen, dann würde sich die Stadt mal wieder ins eigene Bein schiessen.......! Vor Schulen und Kindergärten, wo diese Dinger wirklich Sinnvoll wören lohnen sie sich anscheinend nicht, aber zum abzocken der Leute sind sie gut! Pfui......

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Joerg44 schrieb am 11.03.2010 06:26

Da steht es nun schwarz auf weis, die vielbesagte Verkehrssicherung...lach! Warum Pflastern wir nicht einfach alles mit Blizern voll, dann hat die Stadt wieder Geld und kann den überschuß ja noch an den Bund abgeben......und schwups die wups ist Deutschland schuldenfrei..... dann können wir Kindergärten bauen und Schulen erneuern usw........ ( zahlen und fröhlich sein)

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jmittendorf schrieb am 11.03.2010 07:39

Ich war bisher wirklich der Meinung, die Blitzer werden nur an Gefahrenpunkten aufgestellt, dies scheint aber anscheinend an diesem Standort nicht der Fall zu sein. Also wird der Autofahrer wieder einmal dazu missbraucht die Kasse zu füllen. Warum wird denn die "Dauergrünampel" nicht wieder anders geschaltet, damit könnte der Verkehrsfluß auch langsamer werden. Resultat: Ich muss meine Meinung wohl ändern.

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Rosewwood schrieb am 11.03.2010 09:06

Die Stadt ist pleite, es herrscht absolutes Finanzchaos, egal der Bürger kann doch zahlen, muss sich Politik und Verwaltung nicht so viel Gedaken machen. Allein für das völlig sinnfreie (mal abgesehen von der Abzockerei der Bürger) Aufstellen dieses Blitzers gehört der Verwaltungschef in die Wüste geschickt, allerdings zusammen mit allen Politikern, die diesem Vorhaben ihre Zustimmung gegegben haben. Es kann doch nicht sein, das die absolute Schieflage der Stadt jetzt mit solchen Methoden versucht wird zu sanieren. Vielleicht sollte man noch eine allgemeine Stadtmaut erheben oder besser gleich den Binnewies-Soli einführen. Das wäre wenigstens ehrlich.

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YetiF schrieb am 11.03.2010 09:45

Ich habe mich sowieso schon gefragt, wieso es in Goslar bisher keinen einzigen stationären Blitzer gegeben hat. Bad Harzburg macht es doch seit Jahrzehnten vor, dass sich dadurch Millionenbeträge pro Jahr verdienen lassen. Und seitens von Herrn Siebert kann man doch die Ehrlichkeit eigentlich nur würdigen, dass erst gar nicht mehr versucht wird das Ganze mit der Verkehrssicherkeit zu rechtfertigen. "Die Ehrlichkeit hält wieder Einzug im Rathaus!" klingt doch toll. - Das es am Ende nur darum geht uns kleinen Bürgern den einen oder anderen Euro mehr aus der Tasche zu ziehen... hey, was solls... Klappe halten und zahlen! (Tipp von mir an dieser Stelle: Der Verdienst für die Stadt Goslar ließe sich noch ERHEBLICH steigern, wenn an dieser Stelle die zulässige Geschwindigkeit auf 30 km/h runtergesetzt werden würde. Wegen... äh... der Verkehrssicherheit...)

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studie schrieb am 11.03.2010 10:57

Na dan kann einem doch der Hut hochgehen. So eine zum Himmel schreiende Rechnung habe ich ja noch nie gesehen. Glauben sie denn wirklich, das der kleine Bürger so dumm ist und sich diese eine Station nicht merken kann? Sowas kann man doch mit Harzburg überhaupt nicht vergleichen. Die haben eine Autobahn - wir nicht. Die haben starken Durchgangsverkehr in den Oberharz - wir ääääh ... auf dieser Strecke, Richtung Jerstedt? Diese Zahlen sind Wunschvorstellungen. Im Herbst in Betrieb und dann 125.000 Einnahmen - dann wenn die Straße glatt wird und sowieso alle langsamer fahren. Ach und hier wass zum nachlesen und staunen. http://www.daserste.de/Ratgeber/auto_beitrag_dyn~uid,7ywzjhx86j3xmx14~cm.asp Fotos und Videoaufnahmen sind zur Beweislast gar nicht mehr zulässig lt. einer Entscheidung des BVerfG 2 BvR 941/08. Obgleich die rechtliche Hintergrund fehlt und die Kassen leer sind, soll diese Investition getätigt werden??? Da komme ich irgendwie nicht mit!

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Balu schrieb am 11.03.2010 11:14

Moin zusammen, Leute , mal ganz ehrlich zu sich selbst sein . Wo , bitte , liegt für Euch das Problem ? Wir alle können doch der Raffgier und Abzockementalität dadurch entgehen , indem wir uns schlichtweg an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit halten . Es wird ehedem so sein , daß die einheimischen Autofahrer an fest installierten Kontrollpunkten entsprechend fahren . Reinrasseln würden dann eher auswärtige Fahrer . an die Geschwindigkeit halten , und schon führen wir die Rechnung der Stadt Goslar ad Adsurdum . So einfach ist das . Und mal ehrlich , der Zeitgewinn durch höhere Geschwindigkeit ist doch eher gering , wenn nicht sogar gleich null , wenn ich an der nächsten Ampel halten muß.

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Nuhel schrieb am 11.03.2010 13:31

Was solle eigentlich das ganze Gesabbel der Bundesregierung von Steuerentlastung?? Das was man dort spart wird einem durch die Städte und Gemeinden durch Gebühren und Abgaben wieder aus der Tasche geholt. Und wenn es dann immer noch nicht reicht, dann baut man halt einen stationären Blitzer da auf, wo gar kein Unfallschwerpunkt ist, aber man gut abzocken kann. Als nächstes werden diese Querdenker der Stadt noch eine "Gehwegmaut" erheben. Damit könnte man, auch bei den Touristen, gut Geld verdienen. Oder wie wäre es mit einer "Frischlufteinatmungsgebühr...???"

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Schwarz2673 schrieb am 11.03.2010 13:32

Wundern darf man sich in Goslar über gar nichts mehr. 1. Die für den Blitzer geplante Stelle ist eh schon als Platz für den mobilen Blitzer bekannt. 2. Der Unfallschwerpunkt liegt bei der Brücke (Anfang Zone 60) noch vor der Ampel. Unsere Stadtverwaltung kommt aus den Schlagzeilen einfach nicht heraus. Irgendwie ja mittlerweile frustrierend was man von unserer Stadt so vorgesetzt bekommt. Für die Goslarsche Zeitung schon beinahe Geschäftsschädigend, denn wer hat schon lust sich schon früh am morgen wiedermal über seine Heimatstadt aufzuregen? - Weiter so Goslar...

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Nachdenker schrieb am 11.03.2010 14:33

Leider ist es so, dass selbst dieser stationäre Blitzer einfach überhaupt nichts an der täglichen Raserei auf dieser Strecke ändern wird. Beispiel B 82 .... tägliche Fast-Unfälle und raserei auf Teufel komm raus. Als täglicher Befahrer dieser Strecke kennt man schon viele vorsätzliche Wiederholungstäter. Kaum steht einer der Blitzer auf der Strecke, fahren alle lammfromm. Nur die, die diese Strecke dann das erste Mal befahren rauschen rein, wenn nicht zufällig ein Streckenkenner vor ihm ist. Anders wird es an der B auch nicht werden. Wäre mal interessant, wie sich die Zahlen am Harzburger Dreieck verändert haben nach 3 Monaten. Grundsätzlich bin ich für die Tempokontrollen und auch für drakonische Strafen für notorische und rücksichtslose Raser. Allerdings verfehlt man gerade die mit den stationären Anlagen.

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Fußball schrieb am 11.03.2010 18:01

Warum diese Aufregung; man fährt die vorgegebene Geschwindigkeit und schon ist alles in Ordnung. Den schwarzen Peter hat dann die Stadt in der es ohnehin vorne und hinten nicht stimmt. Die Politiker sind die größten Versager, man sollte diese mit Höchstgeschwindigkeit aus dem Rat jagen.

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Oliver1970 schrieb am 13.03.2010 13:21

Ich finde gut ,daß stationäre Blitzer auch in Goslar angeschafft werden. Schließlich sollten auch Autofahrer richtig verhalten,was sie in der Fahrschule gelernt hat. Nicht einfach rasen,was sie will. Ich frage mich nur,ob Taxifahrern Sonderrechte hat bei Verkehregel ? Innerhalb von 2 Wochen rasen 7 Taxifahrer in der Bäckerstraße runter Richtung Breiten Tor. Das war schneller als 50,die erlaubt sind.

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