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Goslar
Keinerlei Korrekturen am Kahlschlag am Bahndamm geplant
GOSLAR. Rund 1.000 Quadratmeter ist die Fläche groß, die Mitarbeiter der DB Fahrwegdienste aus Hannover am Sonntag am Bahndamm an der Astfelder Straße abholzten: Ahorn, Birken und Eichen mussten der Verkehrssicherheit wegen weichen.
Nun präsentiert sich dem Autofahrer, der von der A7 aus Richtung Rhüden kommend über die B82 nach Goslar fährt, ein Kahlschlag am Eingang der Kaiserstadt.
„Wir sind unserer Straßensicherungspflicht nachgegangen“, sagt Hartmut Rutzen von der Deutschen Bahn in Hannover. „Der Bahndamm besteht nur aus Schotter, da krallen sich die Bäume fest, und weil sie alle schräg Richtung Sonne gewachsen sind, war es nur eine Frage der Zeit, dass irgendwann einmal ein Baum auf ein Auto fällt.“ Alle Bäume, die an dieser Stelle wuchsen, seien nie dort gepflanzt worden. Da noch alle Wurzeln im Boden sind, rechnet Rutzen damit, dass der Stockausschlag schon im Herbst wieder für reichlich Vegetation am Bahndamm sorgen wird. „Die Stelle wird ziemlich schnell wieder grün.“ Eine Neubepflanzung sei aber nicht geplant.
Noch sind die Baumfällarbeiten an der Astfelder Straße nicht beendet: An der Tankstelle gibt es noch immer Gewächs, das entfernt werden soll. „Das ging am Sonntag nicht, weil darunter Autos standen“, sagt Rutzen. „Es eilt aber nicht, weil keine akute Gefährdung von den Bäumen ausgeht.“ Bis Ende März habe man noch Zeit zum Fällen der Überreste – dann beginnt die Brut- und Setzzeit der Vögel.
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