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Goslar
Metallbranche kritisiert „Runter-Politik“ und fordert bessere Bedingungen
Alles ohne CO2-Ausstoß: Recylex-Chef Dr. Reimund Westphal fährt auf einem Roller mit Lithium-Ionen-Batterieantrieb. Foto: Wilhaus
GOSLAR. Zum Auftakt des Goslarer Metallurgie-Tages hat Recylex-Geschäftfsührer Dr. Reimund Westphal am Donnerstag die Produktionsbedingungen für seine Branche beklagt. Von der Bundesregierung verlangte er ein Ende der „Runter-Politik“ in Deutschland.
„Runter mit dem CO2-Ausstoß, runter mit den Arbeitsplätzen, runter mit dem Recycling-Vorsprung und in der Konsequenz wohl auch runter mit der Wahlbeteiligung“, listete Westphal zu Beginn des Kongresses im Hotel „Der Achtermann“ die Merkmale einer Politik auf, die den Nichteisen-Metallern das Produzieren in Deutschland immer schwerer mache.
Die Branche fordert stattdessen eine Politik der Rohstoffsicherung, die Förderung von Recycling-Technologien, niedrigere Energiepreise und ein Entkoppeln vom spekulativen Finanzkreislauf.
Während der zweiten Auflage des Metallurgie-Tages diskutieren noch bis Freitag rund 200 Gäste, die laut Westphal 650 Unternehmen mit 110.000 Arbeitsplätzen repräsentieren, mit hochkarätigen Vertretern aus Politik sowie Energie- und Finanzwirtschaft aktuelle Fragen der Recycling-Industrie.
Der mit 50.000 Euro dotierte Kaiserpfalz-Preis geht an ein Projektteam der Montanuniversität Leoben in der Steiermark. Das Quartett beschäftigt sich mit der Effizienzsteigerung im Recyclen von Reststoffen. Der Kaiserpfalz-Preis ist nach Angaben von Westphal inzwischen ebenso wie der Goslarer Weg der Nichteisen-Metallurgie patentgeschützt.
In den großen Saal des „Achtermanns“ kam Westphal mit Gips-Bein und Motorroller. Die Verletzung hatte er sich zugezogen, weil er auf einem Gerüst daneben getreten war. Das Gefährt sollte Innovationskraft und Umweltanstrengungen der Branche dokumentieren: Es funktioniert mit einer Lithium-Ionen-Batterie und stößt kein CO2 aus.
Gedruckte GZ: Welche Sorgen die Branche sonst hat, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe.
Kommentare
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Diesen Kommentar hat die Redaktion gelöscht. Informationen zu den Grenzen des Kommentierens finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
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Ich kann nicht erkennen, dass der Kommentar von HaPunkt gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hat und bitte die Redaktion um Stellungnahme hierzu.
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@GZ-Redaktion: Wenn die GZ hier ein Forum eröffnet und die Gelegenheit zu Kommentaren gibt, reicht es nicht aus, wenn sich irgendjemand durch einen Kommentar auf den Schlips (oder das Gipsbein) getreten fühlt, damit der Kommentar entfernt wird. Es muss dann schon ein eindeutiger Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen vorliegen. Dieser ist jedoch beim Kommentar von HaPunkt nicht ersichtlich. Ansonsten könnte z.B. der OB Binnewies nahezu alle Kommentare verhindern, die ihn betreffen, da diese oft unsachlich sind. Also, liebe Redaktion: Was war denn nun der Grund für die Entfernung des Kommentars?
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Das löschen des Beitrages kann ich auch nicht nachvollziehen! HaPunkt hat meiner Ansicht nach nicht gegen Nutzungsbedingungen verstoßen, sondern lediglich eine fehlerhafte Recherche berichtigt! GZ, so gehts nicht.........
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Es ist schade, dass die GZ die Wahrheit nicht veröffentlichen darf. (oder will???) Auch dieser Kommentar ist selbstverständlich zur Löschung freigegeben. Das ändert an der objektiven Wahrheit allerdings nichts
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