Goslar

Betriebshof-Mitarbeiter füllen Schlagloch nach Schlagloch

03.03.2010
Von Friedrich Metge

Betriebshof-Mitarbeiter füllen Schlagloch nach Schlagloch

GOSLAR. Schlaglöcher verfüllen im Minutentakt: Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes sind zurzeit dabei, wenigstens die schlimmsten Fahrbahnschäden zu beseitigen.

In der Regel ist es erst ein kleiner Riss in der Deckschicht, durch den Wasser eindringt, das bei Minusgraden gefriert und die Risse regelrecht sprengt. Aus dem kleinen Riss wird schnell ein großes Loch.

Die Feldstraße, von GZ-Lesern in der nach oben offenen Schlagloch-Skala ganz weit vorn eingereiht, wird seit vergangenem Montag repariert. Insgesamt, so die Sprecherin der Stadt Goslar, Susanne Roßdeutscher, auf GZ-Anfrage, „werden allein für das Verfüllen der Schlaglöcher dieser Straße rund sieben Tonnen Warmmischgut benötigt“.

Die Arbeitsabläufe sind immer die gleichen: Bitumen einfüllen, mit dem Rakel glatt streichen, anschließend kommt die Walze. Wenige Meter weiter wiederholt sich das Spiel, das bei laufendem Verkehr nicht ganz ungefährlich für die Betriebshof-Mitarbeiter ist. Derzeit sind zwei Trupps mit je drei Mann, einem mit Mischgut beladenen Lkw und einer Walze unterwegs.

Gedruckte GZ: Nach welchen Vorgaben die Schlaglöcher repariert werden, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

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YetiF schrieb am 04.03.2010 10:04

Also, ich finde man muss an dieser Stelle auch mal eine Lanze für die tapferen Mannen vom Bauhof brechen: Auch wenn alle immer nur auf Euch rumhacken, erst die Straßen vom Schnee befreit (die einen mehr, die anderen weniger) und jetzt fleißig beim Löcher füllen... man merkt, ihr tut was! - Klar könnte Vieles auch besser sein, aber ich denke mal das liegt nicht an euch, sondern mehr an der finanziellen und personaltechnisch suboptimalen Gesamtsituation. - Also Euch von mir an euch ein herzhaftes und ehrlich gemeintes DANKESCHÖN!

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Nuhel schrieb am 04.03.2010 13:14

Ich scließe mich den Ausführungen von "YetiF" voll inhaltlich an. Die Männer können auch nicht mehr als arbeiten. Und sie können auch nicht mehr verarbeiten, als ihnen zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus sind die Männer im Einsatz, wenn wir im warmen Wohnzimmer sitzen. Also, wenn ihr die Mitarbeiter des Bauhofes irgendwo trefft, einfach mal ein freundliches "Guten Tag" und ein paar nette Worte, als immer nur auf denen herumhacken, die nichts für die Misere können.

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