Goslar

Gericht verhängt Baustopp für den Osterfeld-Umbau

17.02.2010
Von Heinz-Georg Breuer

Gericht verhängt Baustopp für den Osterfeld-Umbau

GOSLAR. Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig hat einem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz eines Osterfeld-Anliegers stattgegeben und die aufschiebende Wirkung angeordnet, was faktisch einen Baustopp für die Umgestaltung des Stadions zur regionalligatauglichen Fußball-Spielstätte bedeutet.

Wie berichtet hatten vier Osterfeld-Anlieger Widerspruch gegen die am 28. August 2009 von der Stadt Goslar erteilte Baugenehmigung eingelegt. Drei wurden verworfen, weil die Grundstücke der Anwohner rund 300 Meter vom Stadion entfernt liegen. Dem vierten wurde nach Auskunft von Gerichtssprecher Harald Meyer im Eilverfahren stattgegeben, der Antragsteller wohnt nur 100 Meter entfernt.

Das Gericht begründete seinen Beschluss mit der Überschreitung von Richtwerten nach der Sportanlagenlärmschutzverordnung, wodurch die gebotene Rücksicht verletzt werde. Obwohl die zugrundeliegenden Annahmen günstig für die Stadt beziehungsweise den Bauherrn Goslarer SC gewählt wurden, so erklärte Meyer weiter, habe ein Gutachter eine Überschreitung um fünf Dezibel (A) bei Vollauslastung und um 0,6 Dezibel (A) bei Teilauslastung (1.000 bis 1.500 Zuschauer) des Stadions errechnet.

Grundsätzlich bedeutet die Braunschweiger Entscheidung zumindest einen Aufschub der Umbaumaßnahmen bis zum Abschluss des Hauptverfahrens, dessen durchschnittliche Dauer in Braunschweig laut Meyer bei einem guten dreiviertel Jahr liegt. Das Verwaltungsgericht zeigte allerdings auch einen anderen Weg auf: Möglicherweise reicht es aus, wenn die Stadt Goslar ihre Baugenehmigung ändert und Auflagen hineinschreibt, die geeignet sind, den Lärmpegel unter die Richtwerte zu bringen.

Meyer nennt Beispiele: „Das kann ein Verbot für Lärmfanfaren sein. Oder eine Drosselung der Lautsprecheranlage. Oder eine Überdachung von Tribünen.“ Danach könne man beim Gericht einen Antrag auf Abänderung des jetzigen Beschlusses stellen. Stadtsprecherin Susanne Roßdeutscher bejahte auf GZ-Anfrage, dass ein solcher Weg gegangen werden soll.

Gedruckte GZ: Wie die Stadt Goslar und der GSC auf den Gerichtsbeschluss reagiert haben, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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Kommentare

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monsi schrieb am 17.02.2010 21:13

Anderorts werden Anwohner an Autobahnen damit abgespeist das sie doch schalldämmende Fenster einbauen sollen damit das Land keine Lärmschutzwände aufstellen braucht und hier wird wegen einer Überschreitung von 0,6 bzw fünf Db(A), die zudem nur knappe zwei Stunden dauert, die Zukunft eines Vereins aufs Spiel gesetzt?!? Aber die Leute die dort Klagen sind bestimmt genau die, die Samstags in der Mittagszeit den Rasenmäher anwerfen...

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Günsel schrieb am 17.02.2010 21:49

Mit einer konsequenten "Augen zu und durch"-Mentalität bei gleichzeitiger Ignoranz wichtiger Aspekte kann man in einem Rechtsstaat eben auch mal vor die Mauer knallen. Dann ist im Regelfall aber nicht die Mauer schuld. Bei der Gelegenheit, hat die Ratspolitik bis heute eigentlich Kenntnis von den Stellungsnahmen zu dem rasch begonnenen und dann nicht weiter geführten Bauleitplanverfahren erhalten ?

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Sugagirlie schrieb am 17.02.2010 22:01

Vom Stadionumbau halte ich persönlich nicht viel! Aber das ist ein anderes Thema... Die angebliche Lärmbelästigung ist ja aber keine Dauerbeschallung. Diese Diskussionen kommen doch aber auch jährlich beim Schützenfest auf und beim Freibad (hier sind die Kinder in der Ferienzeit zu laut). - Traurig!

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der general schrieb am 17.02.2010 22:33

Es ist sehr erstaunlich das ein Einzelner über Interessen vieler gestellt wird,und alles mit Richterlichem Seegen

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katzedjango schrieb am 18.02.2010 07:33

Vermutlich handelt es sich hierbei um die gleichen Anwohner, die schon dafür gesorgt haben, das kein Schwimmbad durch einen Privatinvestor gebaut wurde und die das Schützenfest vom Osterfeld weghaben wollen. Aber das sind nur Vermutungen.

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objektiv schrieb am 18.02.2010 08:53

Bei den Einsprüchen geht es weniger um den Lärm. Das Drumherum ist das Elend. Grundstücke werden zugeparkt, vor der Heimfahrt der Auswärtsfans wird nochmal durch den Gartenzaun uriniert (kommt im Sommer besonders gut). Der Restmüll wird vor dem Besteigen des Autos selbstverständlich noch im Garten der Anwohner entsorgt. Die Hooligans lassen Ihren Druck vor und nach den Spielen nochmal ab, indem Sie auch mal Scheiben einschmeißen, etc. Wer einmal bei einem Regionalligaspiel bei z. B. Sachsen Leipzig war, der weiß, wie ein Wohngebiet nach einen Fußballspiel aussieht. Obwohl die "Fans" mit einer Hundertschaft vom Bahnhof zum Stadion begleitet werden, sehen die Anlieger-Immobilien anschließend wie nach einem Fliegerangriff aus. Ich weiß, dass nach dem Schützenfest die Grundstücke noch wochenlang nach Urin stinken. Das würde sicherlich keinem von den Befürwortern des Stadions gefallen. Die Damen und Herren wohnen aber glücklicherweise weit genug entfernt!!!

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Cookie schrieb am 18.02.2010 09:22

68 Stunden im Jahr! Davon reden wir hier! Davon, dass es um einen UM-Bau und nicht um einen NEU-Bau geht! Davon, dass ein Anwohner, der seine Immobilie vor einigen Jahren mit dem Wissen erworben hat, dass sein zukünftiger Wohnsitz in der Nähe eines Freibades ist, in der Nähe des Schützenplatzes und gegenüber einer Sportanlage mit mehreren Fussballplätzen und einem Hockeyplatz! Mit diesem Wissen ist er dorthingezogen, hat dies also in Kauf genommen! Nun gibt es eine Änderung am Stadion, die die Kapazität des aktuellen Stadion sogar noch einschränkt! Ein einzelner Anwohner hat es geschafft, den Umbau zu verhindern....wegen max. 68 Stunden im Jahr....Unglaublich! In Zukunft findet dann das Schützenfest vor den Toren von Goslar statt, das Freibad wird geschlossen und die Zirkusse müssen ihre Zelte ausserorts aufbauen! Vielen Dank auch! Und dann wundert sich man, warum die EInwohneranzahl in Goslar immer geringer wird....

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Misanthrop schrieb am 18.02.2010 11:51

1.:warum wurden seitens des Bauherren solche Dinge nicht vorher geklärt,denn der GSC wird bereits abgestiegen sein wenn der Bau überhaupt losgeht?2.:warum investierte der GSC das Geld in ein Stadion das auch nicht mehr Zuschauer anlockt,anstatt in einen konkurrenzfähigen Kader?

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Bürger schrieb am 18.02.2010 14:21

Es geht nicht um 18 Fußballspiele sondern um den Krach wie laute Musik vor, nach und während der Spiele. Das Gegröle der betrunkenen Fans, das Urinieren auf der Schützenallee (Spiel gegen Oldenburg), Herumliegen von Müll usw. Wie dumm und gefährlich Fußballfans sind, sehen wir täglich in den Medien. Kommt so etwas bei Leichtathletikveranstaltungen vor? Nein! Und das ist der Grund, weshalb ein Stadion für Profifußball nicht in ein allgemeines und reines Wohngebiet gehört.

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objektiv schrieb am 18.02.2010 14:29

@Cookie: Klar, die Einwohnerzahl steigt mit dem Bau eines Stadions. Auf welcher Studie basiert denn diese Theorie? In WOB nimmt die Einwohnerzahl ab, trotz Badeland, VFL als Deutschen Meister, Autostadt und keinem Stellenabbau bei VW. Wie ist das denn zu erklären? Übrigens: Viele Häuser standen bereits am Rosenberg, als der Bauplan geändert wurde! Bitte erst informieren und dann Stellung beziehen!

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Ex-Goslarer schrieb am 18.02.2010 17:47

Sicherlich ist die Hooliganszene in der Regionalliga intensiver als in anderen Ligen. Es ist aber nicht so, dass alle Besucher des Osterfeldstadions Krawall veranstalten, Grundstücke der Anwohner ramponieren oder Grundstückseinfahrten zuparken. Wegen des Schützenfestes wurden umliegende Grünanlagen mit flachen Holzzäunen ausgestattet, um das "Wildparken" zu verhindern. Für die Anwohner in der Schützenallee wäre diese Lösung ebenfalls möglich. Ohne parkende Autos dürften die "Wildpinkler" Abstand von ihrem Vorhaben nehmen, da sie sich nicht mehr hinter parkenden Fahrzeugen verstecken können. Kommen wir zum Lärm! Der Lärm des Schwimmbades dürfte an vielen Tagen den Lärmpegel des Stadions übersteigen. Lösungen sollten außerhalb richterlicher Entscheidungen gesucht werden. Stadt, Verein und Anwohner gehören an einen Tisch. Nur gemeinsam können jahrelange Rechtsstreitigkeiten, die beiden Lagern nur schaden, vermieden werden.

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Cookie schrieb am 18.02.2010 19:19

@Biene: Bitte erst lesen und dann schreiben! Ich habe nicht behauptet, dass sich die Einwohnerzahlen erhöhen mit dem Bau des Stadions! Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es sicherlich für die Attraktivität Goslars nicht gerade förderlich ist, wenn "Veranstaltungen" ausgelagert werden, die besonders den Einwohnern unter 35 Jahren interessiert! Z.B. wird es dank der Anwohner kein "Public Viewing" bei der WM 2010 geben, was vor 2 Jahren sehr gut ankam! Und ich bezweifle, dass die Musuemsplaza dafür ausreichend ist, wenn ich an die Besucher vor zwei Jahren denke! Übrigens: Richtig als der Bauplan geändert wurde - nicht als die Fussballanlage mit Hockeyplatz erbaut wurden...

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Hella schrieb am 19.02.2010 13:38

ganz erlich ich verstehe nicht warum der GSC sich nicht einfach einen anderen Standort gesucht hat... diesen ganzen Mist hätte ich nicht mitgemacht....und wer weiß ob sich das alles eh gelohnt hat denn ich glaube kaum das sie noch lange in dieser Liga spielen. Das Geld hätte man auch für andere Dinge ausgeben können, die von längerer Dauer sind

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chaosmama schrieb am 19.02.2010 21:44

Bei einem Blick auf die Tabelle kann man sich doch ausrechnen das sich die ganze Aktion nicht lohnt. Es ist einfach traurig, was dort abgeht.

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bookofraa schrieb am 20.02.2010 10:25

!!!!!warum so viel aufregung!!!! IN EIN BIS ZEI JAHREN SPIELEN DIE WIEDER LANDESLIGA ODER TIEFER DANN IST DAS THEMA DOCH VOM TISCH!!! WER BRAUCHT DANN NOCH EIN REGIONALIGA TAUGLICHES STADION? HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL SAGTE MEIN OPA SCHON

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Hippy schrieb am 22.02.2010 17:57

Abgesehen davon, das ich der Meinung bin, das ein solches Stadion in Goslar überhaupt nicht gebraucht wird, wundert es mich echt, das den Anwohnern dort wirklich alles auf den Senkel geht. Schützenfest, Freibad, Fußball. Vielleicht wird der Bezirk demnächst auch überdacht, da der Schnee stört? Sogar eine 30km/h-Zone haben sie dort völlig unnötiger Weise: Breite Strasse (Schützenallee), sehr gute Übersicht, keine -oder ganz wenige- parkende Autos. In der Bäckerstrasse, die sehr eng ist, wo laufend Kinder zwischen den parkenden Autos versuchen, die Straße zu überqueren - da kann man mit 50 langbrettern. Das verstehe einer.

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objektiv schrieb am 23.02.2010 06:39

@Hippy: Da geht es um die Unterscheidung Mischgebiet,Wohngebiet und reines Wohngebiet. Und damit geht es wieder um die Zuschüsse vom Land zur Erhaltung dieser Verkehrswege. Genau aus dem Grund wurde die Tempo 30 Zone in der Stadt wieder aufgehoben. Weil unsere Spezies gemerkt haben, dass es dann keine Zuschüsse gibt. Lässt sich also alles erklären. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt!

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Hippy schrieb am 24.02.2010 12:28

@Biene: Ok, das ist eine Erklärung für die Stadt. Es erklärt aber nicht, warum eine breite und übersichtliche Strasse wie die Schützenallee zur 30km/h-Zone erklärt wird. Die Anwohner scheinen dort einen ziemlichen Einfluss zu haben. Sicher ist die Stadt nicht alleine darauf gekommen, sondern wurde von diesen dazu angestoßen. Noch eine Anmerkung zu den Zuschüssen: Die scheinen doch wichtiger zu sein, als die Sicherheit der Anwohner - speziell der Kinder, die Geschwindigkeiten schlecht einschätzen können. Wie könnte man das erklären, wenn es wirklich mal zu einem Unfall kommt? "Tja, das Geld war wichtiger..." ? Zur Verteidigung der Autofahrer: In der Beispielsstrasse (Bäckerstrasse) fahren viele von sich aus schon etwas langsamer, weil sie sich der Gefahr bewusst sind.

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Fußball schrieb am 24.02.2010 16:30

Erst einmal viele Grüße an "Bürger". Den Text hättest Du dir sparen können. Als ehemaliger Goslarer und nunmehr langjähriger Münsteraner ergeben sich hinsichtlich eines Stadionumbaus oder Neubaus genau die Ungereimtheiten wie in Goslar. Schade das ein Bürger sich gegen eine Vielzahl von Bürger und Sportinteressenten durchgesetzt hat. Die richteerliche Entscheidung ist in unserem sogenannten Rechtsstaat an den Haaren herbeigezogen. Schade für den Fußball in Goslar, selbst bei einem Abstieg.

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0 schrieb am 28.02.2010 19:46

alle, die jetzt die doch so armen Anlieger des Sportplatzes bedauern, haben eines vergessen. Es werden ca. 18 Heimspiele ausgetragen. Etwa in der Saison alle 2 Wochen ein Spiel. Dabei wird wahrscheinlich auch ca. 2 Stunden etwas mehr Lärm verursacht als an anderen Tagen. Das macht insgesamt ca. 36 Stunden an 18 Tagen. Schützenfest ist in Goslar an 10 Tagen mit durchschnittlich ca. 12 Stunden Lärm, der erheblich stärker ist als bei einem Fußballspiel. Dieses macht dann ca. 120 Stunden in 10 Tagen. Wo liegt daher das Problem??? Soll doch der Anwohner, den der sportliche Lärm stört, sich mit Phonstopp - Fenstern versorgen. Das in den Vorgarten gepinkelt wird, ist eher unwahrscheinlich nach einem Spiel, findet dieses doch am Tag statt. Wie oft wird am späten Abend nach dem Schützenfest in die Vorgärten gepinkelt??? Es gibt daher nur eine Lösung, keinen Sport und kein Schützenfest in Zukunft in Goslar. Ich kann nur sagen, "armes Goslar", alle Welt lacht über diese Stadt

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ivy mike schrieb am 01.03.2010 03:04

@harzer63: Nein man lacht nicht über Goslar, man lacht über User wie Dich, mit solchen Milchmädchenrechnungen. Der GSC ist ein Strohfeuer, hoffentlich merken es endlich mal die Verantwortlichen. Es gibt im gesamten Landkreis wichtigere Themen als dieses mittlerweile lächerliche Schildathema. Und somit sollte diese Thematik endlich den Akten beigelegt werden. Die vollurinierten Gärten gehören Bürgern die ihre Steuern zahlen und nicht unnütz ausgeben (wenn sie es könnten; Phaeton).

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Dr. Michael Rost schrieb am 01.03.2010 21:39

Warum, lieber Herr Tessner, kaufen sie nicht den GSC und bringen ihn in den bezahlten Fussball? Geld haben sie genug. Die Magnetwirkung für den Harz könnte längerfristig enorm sein, auch für Goslar und die gesamte Region. Ala Hopp und Hoffenheim. Dazu ein schmuckes Stadion auf dem Fliegerhorst und Jugendarbeit die sich auch gesellschaftlich auszahlt. Es wäre ein grosses Projekt mit Herz. Haben sie Herz, Herr Tessner? Oder geht es nur um schnellen Profit ihrerseits? Als Ehrenbürger der Stadt sollten sie auch ehrenvolles tun. Barack Obama ist Friedensnobelpreisträger aber führt weiter Krieg. Komisch. Bitte tun sie was für unsere Stadt, denn die Politiker können es nicht!

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Nuhel schrieb am 02.03.2010 11:18

Mal sehen, welches Ereignis zuerst eintritt. Die Fertigstellung des Stadions oder der unvermeidliche Abstieg des GSC. Nach meiner Bewertung ist dieses Stadion so überflüssig wie chinesisches Pflaster, die Verwaltungsspitze oder ein Kropf.

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0 schrieb am 02.03.2010 12:01

was ivy mike schreibt, ist der blanke Unsinn. Haben wir nun 10 Tage Schützenfest oder nicht???. Das dort der Lärmpegel erheblich höher liegt, ist jedem bekannt. Ob nun der GSC wieder absteigt oder nicht, seht hier nicht zur Debatte. Man sollte auch einmal daran denken, das es doch auch sein könnte, das der GSC nach dem wahrscheinlichen Abstieg erneut wieder aufsteigt. Aber alle sportinteressierten wisen jetzt, das Goslar keine Sport- (Fußball-) Stadt ist. Macht nur alle weiter so. Goslar hat die letzten 1000 Jahre fest geschlafen und wird dieses auch weiterhin tun. Mehr solche User wie ivy mike und um Goslar wird wieder eine Stadtmauer gebaut. Also, was bleibt, Schützenfest abschaffen und den Fußball ganz einstellen.

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objektiv schrieb am 03.03.2010 07:07

@harzer63: Vielleicht siehst Du es auch mal von der anderen Seite?! Gerade weil die Anwohner bereits das Schützenfest ertragen müssen (10 Tage zzgl 8 Tage Aufbau und 3 Tage Abbau), kann man diesen nicht noch mehr zumuten! Wofür gibt es eigentlich "Gewerbegebiete"? Fußball in dieser Ausprägung ist ein buisness, Gemeinnützigkeit hin oder her. Da wird Geld verdient. Versuch doch mal ein Cafe z.B. im Roseneck zu eröffnen, da kommt man einem gleich mit "reinem Wohngebiet" und "Landschaftsschutzgebiet" und schmettert den Antrag in erster Instanz ab.

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