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Goslar
Einbruchserie in Ohlhof und Sudmerberg: Polizei fahndet nach zwei Männern
GOSLAR. Mit Hochdruck fahndet die Polizei nach zwei Männern, die im dringenden Verdacht stehen, in den vergangenen Tagen mindestens zehn Einbrüche in Ohlhof und Sudmerberg verübt zu haben. Die geschätzte Beute: rund 30.000 Euro
Es ist der Albtraum schlechthin: Man kommt heim, und die Wohnung oder das Haus ist von unten bis oben durchwühlt, alle Schubladen sind herausgerissen, der Inhalt wahllos verstreut. Für Hauseigentümer in Ohlhof und Sudmerberg wurde das jetzt zur bitteren Realität.
Die ersten sechs Einbrüche wurden am Freitag, 22. Januar, gemeldet. Die Tatorte: Heinrich-Heine-Straße und Daniel-Köppel-Weg in Ohlhof, Dornbusch und Nußanger in Sudmerberg. Weitere Einbrüche folgten am 23. Januar in der Kurt-Schumacher-Allee und am 2. Februar im Liebermann- und im Wilhelm-Schachtweg, wiederum in Ohlhof, sowie in der Straße Sieben Linden. Die Zeit: Jeweils zwischen 11 und 11.15 Uhr. Entdeckt wurden die Straftaten aber zum Teil erst erheblich später.
Die Täter hatten es ausschließlich auf Uhren, Schmuck und Bargeld abgesehen. Der Wert der Beute bewegt sich zwischen 1.000 und 10.500 Euro, insgesamt wird er auf 30.000 Euro beziffert. Den Sachschaden an den Terrassentüren schätzt die Polizei auf 5.000 Euro.
Aus Sicht von Polizeioberkommissar Marcello Pavone, der die Fälle bearbeitet, sind die Täter schnell und professionell vorgegangen. Auffällig ist vor allem, wie sie in die Häuser gelangten: Vermutlich mit einer Präzisionsschleuder schossen sie etwa fünf mal fünf Zentimeter große Steine durch die Terrassentür.
Und zwar, so Pavone, „exakt in Höhe des Türgriffes“. Die Schüsse hatten eine solche Wucht, dass sie noch sechs Meter entfernt stehende Möbel beschädigten. Gehört habe niemand etwas. An drei Tatorten ließen die Einbrecher die Steine zurück. Die Vorgehensweise der Täter war immer gleich. Öffnete jemand die Tür, nachdem sie geklingelt hatten, redeten sie sich unter anderem damit heraus, dass sie sich ein zum Verkauf stehendes Auto ansehen möchten. War der „Irrtum“ aufgeklärt, verschwanden sie.
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Kommentare
Ich wohne selber in Ohlhof und habe Angst das Haus zu verlassen. Jedes Mal hoffe ich, dass nichts geschieht in der Zwischenzeit. Hoffentlich findet die Polizei die Täter bald!
Besorg Dir einen Hund ;o)
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