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Goslar
Krippenausbau soll auf den Weg gebracht werden
GOSLAR. Die Kleinsten standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bürgerservice – genauer gesagt sogar jene, die heute noch gar nicht geboren sind. Die Politiker befassten sich mit dem Krippenausbau und der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf eine Betreuung der unter Dreijährigen bis 2013.
Die Grundlage hierfür bildet ein „Krippenausbaustufenplan“, dessen Einzelmaßnahmen mit Empfehlung des Gesamtpakets jedoch noch nicht befürwortet wurden – sie gehen zur entsprechende Zeit in die Einzelabstimmung. Die Vorlage sieht die Einrichtung neuer oder zusätzlicher Krippenbetreuungsangebote in den Kindertagesstätten St. Georg, St. Paulus, Lilliputt, Zum Markte, Zum Frankenberge und in der DRK-Kinderkrippe vor.
Nach Auskunft der Verwaltung steht derzeit einer Nachfrage nach 207 Krippenplätzen ein Angebot von 115 Plätzen gegenüber. Ein „bedarfsgerechter Krippenausbau“ bringt nach Einschätzung der Verwaltung Investitionskosten für die Stadt Goslar in Höhe von fast 1,9 Millionen Euro mit sich. Nach Auskunft von Verwaltungsmitarbeiterin Karin Jünke wird es auch nicht mit Umwandlungen getan sein: „Wir müssen auch größere Maßnahmen angehen.“
Mit den Enthaltungen der CDU-Mitglieder wurde die Vorlage einstimmig auf den Weg gebracht.
Gedruckte GZ: Wortbeiträge der Parteivertreter zum Thema lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.
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