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Goslar
Hoffnung wächst: Dänen bohren im Gosetal tiefer
Die Bohrmaschine, die im Oktober 2009 mit den Probebohrungen im Gosetal startete, wird durch größeres Gerät ersetzt. Foto: Kusian
GOSLAR. Greifbare Resultate wird es noch nicht geben, aber die Spannung bei zwei Vortragsveranstaltungen am Wochenende wird mit Händen greifbar sein: Die Dänen von Scandinavian Highlands wollen über den Fortgang bei den Probebohrungen ihrer Tochterfirma Harz Minerals nach Erz im Gosetal berichten.
Konzernchef Sören Lund Jensen kommt am Freitag, 29. Januar, ab 19 Uhr zur Deutsch-Dänischen Gesellschaft in den „Braunschweiger Hof“ nach Bad Harzburg, Chef-Geologe Jeroen van Gool am Sonntag zur Mittags-Matinee ab 11 Uhr in die frühere Schlosserei am Rammelsberg (in beiden Fällen Eintritt frei, Gäste willkommen). Sie werden über eine Pause im Gosetal berichten, wo seit Oktober die von großen Hoffnungen begleitete Suche nach dem „Rammelsberg-Zwilling“ läuft.
Grund für die Unterbrechung ist nicht das Wetter, das sind die Leute des finnischen Bohrunternehmens aus ihrer Heimat gewohnt. Vielmehr erklärt der deutsche Berater, Ex-Preussag-Chef-Geologe Eckart Walcher: „Die Bohrmaschine wird ausgewechselt.“
War bislang eine Diamec U 6 der Firma Smoy bis auf ein Niveau von 500 bis 600 Metern im Erdinneren im Einsatz, so soll nun stärkeres Gerät folgen, weil man noch tiefer will. Walcher erläutert: „Die Erkundungserlaubnis der Bergbehörde ist für dasselbe Areal erweitert worden.“ Vom Boden aus gezogene geophysikalische Ergebnisse würden in einer Tiefe von rund 800 Metern „auf ein richtig großes Vorkommen hindeuten, größer noch als erwartet“.
Große Worte, denn schon bisher waren die Rechnungen nicht gerade bescheiden: Würde man Vergleichbares wie in 1.000 Jahren am Rammelsberg finden, dann hätten diese Erz-Vorkommen nach heutigem Standard einen Marktwert zwischen 10 und 20 Milliarden US-Dollar. Da nehmen sich die mehr als vier Millionen Euro, die für die erste Erkundungsphase vorgesehen waren und nun aufgestockt werden müssen, geradezu gering aus.
Von März/April an, so schätzt Walcher, wird es fünf bis sechs weitere Bohrungen im Gosetal geben, die bis auf eine Tiefe von 800 Metern führen. Jede von ihnen wird drei bis vier Wochen dauern, so dass es Herbst werden dürfte, bevor man mit den Auswertungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen starten kann. Im positiven Fall schließt sich dann ein längeres Genehmigungsverfahren für den Erz-Abbau an.
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