Die Feuerwehr muss (teil-) umziehen
<p>Weil auch an der Abzweigung zum Reiseckenweg gebaut wird, müssen einige Feuerwehrfahrzeuge in den Betriebshof verlegt werden. Foto: Steigleder</p>
Goslar. Das Jahr ist fast zu Ende, doch an der Okerstraße gehen die Baustellen erst richtig los. Zwei können noch kommen, eine läuft noch.
Vor allem bei dem großen Straßenbelag-Projekt ist zum Teil mit Einschränkungen zu rechnen. Vom 20. Oktober bis zum 12. November soll die Okerstraße zwischen der Odermark-Kreuzung und der Abbiegung zum Reiseckenweg einen neuen Belag bekommen. Dafür werden rund 8100 Quadratmeter Asphalt aufgerissen, ausgetauscht und neu aufgetragen. Die Straße soll dabei aber wie berichtet nicht komplett gesperrt werden, die Arbeiten finden „unter Verkehr“ statt.
Besonders betroffen ist aber die Freiwillige Feuerwehr Goslar durch die Bauarbeiten. Die Brandschützer haben ihre Wache direkt an der Okerstraße. Von dort müssen nicht nur die Fahrzeuge ausrücken, sondern auch die Einsatzkräfte mit ihren privaten Autos zur Wache gelangen.
Laut Feuerwehrsprecher Volker Junge wird nun in Absprache mit dem Betriebshof auf dessem Gelände in der Immenröder Straße ein kompletter Löschzug während der Bauarbeiten untergebracht. So könnten die Wehrleute aus Ohlhof, Jürgenohl und Sudmerberg schneller zu den Einsatzfahrzeugen gelangen. Die Sicherheit werde aber weiter gewährleistet, sagt Junge.
Noch aktuell laufen Nacharbeiten der Trinkwasserleitung-Sanierung an der Odermark-Kreuzung. Hier hatte Harz Energie schon im September die Leitungen im Vorfeld der anstehenden Asphaltarbeiten erneuert. Zwar gibt es einspurige Sperrungen, laut Ulrich Leßmann, Netzmeister für Gas und Wasser, soll es dabei aber auch bleiben. Die letzten Arbeiten fänden ausschließlich auf dem Randbereich statt.
In Kürze soll an der Kreuzung am Breiten Tor der geplante Minikreisel für die ausgefallenen Ampeln eingerichtet werden. Jetzt wird laut Stadtsprecherin Vanessa Nöhr auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Das könne, müsse aber nicht noch dieses Jahr geschehen.
Der geplante Kreisel am Breiten Tor kann noch dieses Jahr gebaut werden – das ist aber noch nicht sicher. Archivfoto: Epping