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Braunlage
Ex-Ratsherr streitet mit Stadt um fünf Euro Verwarnungsgeld
BRAUNLAGE. Für Bürgermeister Stefan Grote steht fest: „Eine Lex Braem wird es bei uns nicht geben.“ Der Wagen des Apothekers, ehemaligen Kreistagsabgeordneten und Ex-Ratsherrn sowie jetzigen Vorsitzenden des Sozialfonds und der Braunlager Tafel, Peter Braem, stand am 15. Juli in der Marktstraße auf einem Parkplatz, auf dem nur stundenweise geparkt werden darf.
Unterwegs mit dem Wagen war an diesem Donnerstag der Fahrer Braems. Er transportierte Waren für die Braunlager Tafel, als er den Wagen auf diesem Parkplatz kurz vor 17 Uhr abstellte. Doch anstatt die Parkscheibe auf 17 Uhr zu stellen, wie es richtig gewesen wäre, drehte er das Rad auf 19 Uhr, warum auch immer. Ein Fehler, den um 17.03 Uhr auch eine Politesse der Stadt Braunlage entdeckte.
Die Stadtangestellte tat, was sie in solchen Fällen immer tut, sie schrieb ein Knöllchen. Braem wird darin aufgefordert, ein Verwarnungsgeld von 5 Euro zu zahlen. Kaum klemmte sie das Blatt hinter die Scheibe, stürmte bereits der Fahrer heraus. Er wies die Politesse auf seinen Fehler hin und bat sie darum, das Knöllchen zurückzunehmen. Es kam zu einem Wortgefecht, dass beide Diskussionspartner unterschiedlich interpretieren. Jedenfalls konnte keiner der Gesprächspartner sein Gegenüber von seiner Meinung überzeugen.
Für Peter Braem steht jetzt fest, wenn er die 5 Euro Verwarnungsgeld zahlen muss, trete er als Vorsitzender des Sozialfonds und der Braunlager Tafel zurück. Er engagiere sich seit Jahrzehnten für die Stadt und jetzt, wo sein Fahrer einmal durch ein Versehen die Parkuhr falsch eingestellt habe, müsse er an die Stadt eine Strafe zahlen.
Dabei sei sein Fahrer ja zum Wohle der Bürger der Stadt unterwegs gewesen. „Es kann doch nicht sein, dass ich etwas für die Stadt tue und dann von dieser Stadt bestraft werde“, meint Braem. „Wir lassen uns nicht erpressen“, sagt hingegen Bürgermeister Grote.
Er lobt das Engagement Braems für die Stadt, der ganz große Verdienste habe. „Wenn er jetzt aber zurücktritt, weil er fünf Euro Verwarnungsgeld zahlen muss, dann kann das eigentlich nicht der wirkliche Grund sein“, sagt Grote.
Weiter sagt der Bürgermeister, dass die Stadt alle Autofahrer schon gleich behandeln müsse. Aus diesem Grund stellte sie Braem am Freitag das entsprechende Schreiben zu, in dem der Apotheker aufgefordert wird, die fünf Euro Verwarnungsgeld zu zahlen. Den schriftlichen Einwand wies sie damit zurück.
Kommentare
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Also 5 Euro tuen keinem weh und ich muß auch jedes mal zahlen wenn ich erwischt werde. GLEICHES RECHT FÜR ALLE.
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Peter Braem ist Vorsitzender des Sozialfonds und der Braunlager Tafel. Er sollte doch so viel Achtung für dieses Amt haben, dass ein rechtmäßiges Verwarnungsgeld von 5 Euro kein Grund sind, dieses aufzugeben. Auch ein ehemaliger Kreistagsabgeordneter und Ex-Ratsherr kann Fehler machen, er sollte aber nicht meinen, dass er geltendes Recht (Für alle) außer Kraft setzen kann. Auch nicht mit Erpressung.
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Da kann man nur noch kotzen, Herr Ex-Ratsherr.
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Man muß sich das mal vor Augen halten . Vorsitzender eines Sozialfonds , Vorsitzender der Braunlager Tafel . Da erwartet man doch auch ein geiwisses Maß an sozialem Verhalten . Das Nichteinhalten einer vorgegebenen Parkzeit ,bzw. deren Überschreiten durch bewußtes Falscheinstellen der Parkscheibe, hier durch den Fahrer getätigt , stört schlichtweg das Kurzzeitparkbedürfnis der anderen Verkehrsteilnehmer . Da sind 5.- Euro noch als human anzusehen . Begangenes Unrecht nun aber durch Rücktrittsdrohungen kaschieren , besser noch , ungeschehen machen zu wollen belegt doch deutlich , wie weit es mit der sozialen Gesinnung und sozialem Verhalten her ist . Allein die Androhung der Rücktritte offenbart den Charakter und die soziale Denkweise . Es geht diesem Menschen nur um den eigenen Ego .
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also wann kommt eigentlich ein neuer John Wayne oder noch besser, GröFaZ, der das Recht mal wieder wirklich knallhart durchsetzt, wie es die anderen kommentatoren hier sehen möchten. man kann solche tafeln sicher auch als ein profilierungsinstrument von reichen leuten sehen. sollen doch die beduerftigen beim discounter einkaufen, wie alle anderen auch. gleiches recht für alle. ein alg-harzer, der die obszöne leidenschaft entwickelt hat, täglich einen halben liter fruchtbuttermilch mit erdbeer- oder zitronengeschmack zu sich zu nehmen, muß dafür eben fast 10% seines monatsbudgets aufwenden, das muß wohl so sein, die ökologisch korrekten milchbarone mit ihren nachfrageseitig nicht benötigten kraftwerken auf dem scheunendach, deren reichtum die alger mit dem größer als 10% vom budget überhöht ausfallenden strompreis zahlen, halten den milchpreis ja bekanntermaßen für zu niedrig und kippen den kuhausfluß lieber weg.
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@sektkorrekt: was hat jetzt deine Fruchtbuttermilch mit der falsch eingestellten Parkscheibe zu tun. Die "Ausrede" hört so eine Politesse wahrscheinlich 5-10 mal am Tag. Warum sollte sie den einen Pkw-Fahrer anders behandeln als den anderen? Wo ist denn jetzt das Problem. Er hat es falsch eingestellt, er hat es ja anscheinend eingesehen, warum will der "Besitzer" des Fahrers nicht dafür zahlen. Das muß man sich mal überlegen, der Herr Braem hat sogar seinen eigenen Fahrer. Erstaunlich, das er keinen Maserati wie die Herren von der TREBERHILFE fahren.
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@sektkorrekt: Also ich meine, solange sich die armen Leute hier im Ort noch regelmäßig ihr Buttermilch mit Erdbeer leisten können, ist Harz 4 anscheinend noch zu hoch bezahlt! Zurück zum Thema: Warum zahlt nicht einfach der Fahrer, welcher schuld hat die Rechnung?
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da muß ich studie recht geben was hat Fruchtbuttermilch mit falsch eingestellter Parkscheibe zu tun?5euro sind ja nun nicht soviel,und gleich alles aufgeben zu wollen und seine Ämter "hinschmeißen"ist ja wohl mehr als übertriebenoder nimmt der Herr das bloß zum Anlass,weil er keine Lust mehr hat?,
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Fruchtbuttermilch und falsch eingestellte Parkscheibe was haben die den miteinander zu tun? Wer in einen Rechtsstaat leben wil muß ebern die Regeln dieses Staates beachten,gleich seine Ämter niederzulegen ist m.E.mehr als kleinlich,und das alles für % euro,oder hat der Herr keine Lust mehr auf seine Ämter und sieht das jetzt als Anlass aufzuhören=?
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Lieber Herr Braem, so etwas kann doch jedem mal passieren oder man vergisst auch mal, eine Parkscheibe zu benutzen! Das ist doch das Versäumnis "ihres" Fahrers und nicht Ihr eigenes!!! Was hat das dann auch noch mit Ihren Verdiensten für die Stadt zu tun??? Kommen Sie mal wieder runter und behalten Sie ihre Ämter: Die brauchen Sie doch genau so, wie die Bedürftigen der Stadt Sie brauchen ... Das rät Ihnen ein guter Bekannter!
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und was das alles kostet mein gott fehler passieren und 5 euro tun nun bei so einen mann nicht weh... und wegen der fruchtbuttermilch einfach mal im angebot kaufen ;)
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