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Braunlage
Kurbetriebsgesellschaft wird umstrukturiert: Neue Wege im Marketing
BRAUNLAGE. Fremdenverkehrsabgabe und neues, effizientes Marketing: Zentrale Aufgaben, die sich die „große Kooperation“ von CDU und SPD im Rat stellte. Die Abgabe ist abgesegnet, jetzt folgt der nächste Schritt. Ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD leitet die völlige Neustrukturierung der Kurbetriebsgesellschaft ein.
Neue Gremien und neue Gesichter spielen dabei zentrale Rollen, auch wenn der letzte Schritt erst 2012 nach der geplanten Fusion mit St. Andreasberg getan wird. Was im Fusionsprozess neue Fragen aufwerfen wird.
Wenn der gemeinsame Antrag der Fraktionen am Mittwoch in den Wirtschaftsausschuss geht, ist dies der Anfang vom Ende der Braunlager Kurbetriebsgesellschaft (KBG) in der heute bekannten Form. Die generelle Neuausrichtung wird in eine zweite Gesellschaft münden, die sämtliche Marketingaufgaben übernimmt. Bei der KBG würden allein Verwaltung und Liegenschaften verbleiben.
Vertrauensvorschuss
Und die Zahler des Fremdenverkehrsbeitrages sollen auch entscheidend mitreden. So soll ein Marketingbeirat berufen werden, der Maßnahmen ausarbeitet und über den Verwaltungsausschuss in die Umsetzung gibt. Wobei die Rolle des Verwaltungsausschusses und damit der Politik eher in einem „gegenprüfenden Vetorecht“ liegen soll. Der Marketingbeirat werde mit einem „hohen Vertrauensvorschuss“ an den Start gehen.
Maximal sieben Mitglieder sollen in den Marketingbeirat berufen werden. Sitz und Stimme erhalten sollen dabei in jedem Fall der Dehoga, die Großhotels, die örtlichen Banken, der Einzelhandel und die Handwerkerschaft. Dem Beirat angehören wird zudem Kurdirektor Christian Klamt.
Hinzu kommen als beratende Mitglieder zwei Männer, deren Handschrift und Erfahrungen auch schon bei dem Konzept mit durchschimmern: Bernd Vollrodt, Geschäftsführer der Bad Harzburger Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe, die mit ähnlichen Strukturen arbeiten, und Ralf-Holger Gerlach, Tourismus- und Marketing-Experte aus Wolfsburg.
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