Braunlage

„Sponsoren-Briefe“ der NRW-CDU: Ratsherr Düker im Fokus

02.03.2010
Von Werner Beckmann

„Sponsoren-Briefe“ der NRW-CDU: Ratsherr Düker im Fokus

BRAUNLAGE. Mittendrin ist der Braunlager CDU-Ratsherr Karl-Herbert Düker in der „Sponsoring-Affäre“ um Unions-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in Nordrhein-Westfalen. Düker unterschrieb als Finanzbeauftragter der NRW-CDU die heiß diskutierten Sponsoren-Briefe.

Als Falschmeldung bezeichnet Karl-Herbert Düker dabei Aussagen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach er nicht mehr Finanzbeauftragter der Union sei. „Auf dem Weg ins Büro in Düsseldorf“, meldete sich Düker am Dienstag bei der GZ „weiter in Amt und Würden“.

Für die Opposition in Nordrhein-Westfalen vor der Landtagswahl sind die „Sponsoren-Briefe“ ein gefundenes Fressen. Der Goslarer SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel fordert prompt den Rücktritt Rüttgers, während in den Debatten gegen den „MP zum Mieten“ gewettert wird.

Festzuhalten bleibt derweil aus Dükers Sicht, dass das Procedere bei allen Parteien keineswegs ungewöhnlich sei. Formulierungen in seinem Schreiben seien zu Wahlkampfzwecken „missgedeutet“ worden.

Unter dem Strich gehe es allein um den „normalen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft“. Und die Unternehmen würden gerade jetzt auch auf dem Landesparteitag „Flagge zeigen“ wollen.

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