Bad Harzburg

Landkreis baut neue Radaranlage ins Harzburger Dreieck

08.12.2009
Von Holger Schlegel

Landkreis baut neue Radaranlage ins Harzburger Dreieck

BAD HARZBURG. Eine neue Geschwindigkeitsüberwachungsanlage hat der Landkreis jetzt auf der B 6 am Harzburger Dreieck aufgestellt. Die Polizei begrüßt die lang geplante Maßnahme: Die Anlage werde Unfälle verhindern.

Radaranlagen sind naturgemäß bei Autofahrern nicht beliebt. Landkreis-Pressesprecherin Britta Weber kontert mit einem ganz einfachen Argument: Wer sich an die Geschwindigkeit halte, wird nicht geblitzt, habe keinen Grund, sich zu beschweren und von Abzocke zu sprechen.

Und genau dort, wo nun die neue Ablage aufgebaut wurde, nämlich im 80er-Bereich kurz vor der Abfahrt nach Bad Harzburg und der scharfen Linkskurve hinauf auf die B 4 Richtung Braunschweig, nahmen es die Verkehrsteilnehmer mit dem Tempolimit nicht immer so genau. Mit gravierenden Auswirkungen: „Es gab dort oft Unfälle, besonders in der Linkskurve“, sagt Hans-Herrmann Bosse, Leiter des Einsatzdienstes der Bad Harzburger Polizei. Unfallursache war meist überhöhte Geschwindigkeit.

Die Polizei ist froh über die neue Anlage. Sie sei sinnvoll, „das wird uns Unfälle ersparen“. Und genau das ist auch der Grund, aus dem der Landkreis die Anlage dort baut.

Geplant gewesen sei die Anlage schon lange, sagt Weber, allerdings hätte es technische Probleme mit der Realisierung gegeben. So war die Stromversorgung in dieser abgelegenen Ecke schwierig gewesen.

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Kommentare

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Jensen schrieb am 08.12.2009 22:47

Da wird wieder auf dem Thema Sicherheit rumgeritten und man redet davon Unfälle verhindern zu wollen! Das abgezockte Geld ist aber sicher auch höchst Willkommen......

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Admiral1008 schrieb am 08.12.2009 22:52

Na ja, Geschwindigkeitsüberwachungsanlage? Wohl eher eine Abzockmaschine....wir Autofahrer sollten einfach mal einen Monat mal so fahren, wie es erlaubt ist. Dann würde der Staat aber dumm drein schauen....;-)!

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Goseteufel schrieb am 09.12.2009 09:34

Jau, und was hat diese Wegelagerei wieder an Steuergeldern verschlungen? Für solch einen Müll ist Geld vorhanden, während sich die Straßen im Landkreis in desolatem Zustand befinden…

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kai1779 schrieb am 09.12.2009 23:12

Halloich habe heute schon Glück gehabt und wurde geblitzt! Ich finde es wirklich zum kotzen mit der Abzocke kurz vor Weinachten neue Anlage schon klar hoffentlichn kommt einer der die Anlage .........bumm nur Azocke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Jensen schrieb am 10.12.2009 01:24

Es wäre interessant zu erfahren wie oft es an dieser Stelle gekracht hat und ob die Zahlen eine solche Anlage rechtfertigen können! Bis dahin muss man sich den Vorwurf der Abzocke gefallen lassen! Es gibt sicher gefährlichere Stellen, wo eine solche Geldmaschine sinnvoller wäre.........

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Andreas.B schrieb am 10.12.2009 21:36

ja ja der Landkreis braucht Geld und wie kann man es den Autofahren am besten aus der Tasche ziehen. Na klar mit einer Blitzeranlage. Nu gut die Kurve hat es in sich, da hat es oft gekracht. Und das weil sich Fahranfänger bzw volldeppen nicht Autofahren können. Aber leider steht der Blitzer so weit vor der Kurve,(Richtung B6n) das genug Platz ist um wieder auf min. 120 kmh zu beschleunigen! Ich sehe das als eine BremsTESTanlage, bzw Brems-Gas-geben Teststrecke. Und wie ich die Kurve schaffe.... einfach rollen lassen und lenken. Danke Landkreis für die witzige Spaßanlage. Besser als die andere in Richtung B6n denn die ist nämlich richtig gefährlich. Und wirklich blöd platziert. Aber das ist eine andere Geschichte @kai1779...hoffe hast nicht das lächeln für die pupsenden Bürokraten vergessen.

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easyline001 schrieb am 10.12.2009 23:08

An Anderas: du schreibst "Ich sehe das als eine BremsTESTanlage, bzw Brems-Gas-geben Teststrecke. Und wie ich die Kurve schaffe.... einfach rollen lassen und lenken." Genau wegen solcher Autofahrer müssen Blitzanlagen sein. Und ihr werdet trotzdem scheinbar nicht schlauer... Schade eigentlich !!!

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Hugo schrieb am 12.12.2009 11:11

Das ganze passt auch nicht zur Umweltpolitik. Vorher konnte man sich durch die Linkskurve rollen lassen, hinter der Kurve wieder beschleunigen, zum "Einfädeln". Nun abbremsen, Gas halten um dann wieder zu beschleunigen. :( Ob das so ökologisch verträglicher ist ???

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depadun schrieb am 12.12.2009 12:57

Es gibt eine ganz einfache Methode so´ne Abzocke zu verhindern: Die Kosten tragen Kreis und Gemeinde, die Erlöse als freiwillige Beträge an gemeinnützige Vereine, feriwillige deshalb, daß die Gemeinde ihre Pflichtbeträge nicht anrechnen können. Und wenn Radarfallen nicht mehr als Geldmaschinen taugen, werden sie nur noch dort auftauchen wo es für die Verkehrssicherheit nötig ist, aber nicht mehr da, wo die Kasse klingelt. Aber es ist nur ein schöner Traum, denn dieses Recht zum Geldmachen wird sich keiner freiwillig nehmen lassen.

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