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Bad Harzburg
Der Haushalt als Schreckgespenst
Auch durch Bauvorhaben der vergangenen Jahre sieht der Bürgermeister jetzt zusätzliche Unterhaltungskosten auf die Stadt zukommen. Ein Beispiel: das Leichtathletikzentrum an der Planstraße. Archivfoto: Schlegel
BAD HARZBURG. Es gibt ihn noch gar nicht, und trotzdem reden schon alle über ihn. Hier und da ein wenig ängstlich, gar als Schreckgespenst muss er mitunter herhalten: der städtische Haushalt für 2012.
Derzeit ist man im Rathaus kräftig damit beschäftigt, den Bad Harzburger Etat für das neue Jahr zu erarbeiten. Und ohne, dass eine einzige Zahl offiziell bekannt ist, weiß man schon Einiges. Beispielsweise, dass die Erarbeitung sehr, sehr umfangreich ist. Umfangreicher als in den vergangenen Jahren, denn die Gemeinde stellt ihr Haushaltssystem auf die sogenannte Doppik um.
„Das ist der schwierigste Haushalt seit 17 Jahren“, sagt Bürgermeister Ralf Abrahms. Fertig sein werde er im März. Abrahms prophezeit ein großes Minus. Aber nicht wegen des neuen Systems, sondern auch „durch Entscheidungen der vergangenen Jahre“. Es müsse nämlich nun das, was alles gebaut wurde, unterhalten werden. „Die Fehlentscheidungen fallen uns jetzt auf die Füße.“ Viel Spielraum gäbe es da nicht mehr.
Gedruckte GZ: Ob es reicht, die freiwilligen Leistungen zu kürzen, was die Parteien sagen und wieso einige den Haushalt schon längst auf dem Tisch haben wollen, lesen Sie in der Freitag-Ausgabe.
Kommentare
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Das war eigentlich leider nicht anders zu erwarten. Die bisherge Finanzpolitik der Kommunen war bislang Augenwischerei. Wenn man jetzt ein aktives Controlling betreiben würde, bliebe den Städten so manch eine Überraschung, vor allen Dingen in der Zukunft, erspart. Nur mit der Vorgabe der Doppik ist, gerade in Bad Harzburg, die "Kuh noch lange nicht vom Eis".
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