Bad Harzburg

Harzburger Sole-Therme: Gäste sollen Angebotsstruktur mitgestalten

03.09.2010
Von Werner Beckmann

Harzburger Sole-Therme: Gäste sollen Angebotsstruktur mitgestalten

BAD HARZBURG. Das Modell funktionierte bereits beim Umbau der Sole-Therme: Mit intensiver Gästebeteiligung stellt die Sole-Therme mit der Sauna-Erlebniswelt ihr weit gefächertes Programm an Aufgüssen und Fitnessangeboten neu auf. Zudem wird der Werbeauftritt neu konzipiert. Auch über bauliche Veränderungen im Eingangsbereich und zum Kurpark hin wird nachgedacht.

Es ist ein beachtliches Angebot, dass Jutta Schmidt mit ihrem Team in der Therme zusammengestellt hat. Im Stundentakt, bisweilen sogar im Halbstundentakt, wechseln Fitnesskurse zu Wasser und zu Lande mit speziellen Aufgüssen in den Saunen ab. Und das täglich zwischen 9.30 und 18.30 Uhr. Um dieses „Rund-um-die-Uhr“-Programm bieten zu können, werden derzeit Schwimmmeister und Service-Personal in zusätzlichen Bereichen geschult, können zukünftig auch Aufgüsse bereiten. Hinzu kommt ein umfangreiches Programm von Pilates über Rückenschule, Yoga, Wirbelsäulengymnastik bis zu Breath Walk, mit dem private Anbieter das Thermen-Programm abrunden.

Das monatlich auch nach Jahreszeit wechselnde Programm ist in den „Spätsommerwochen“, wie der September überschrieben ist, für das Team der Therme auch ein Testlauf. „Wir wollen die Gäste in den Prozess einbinden, ihre Wünsche hören und wenn möglich realisieren“, erklärt Bernd Vollrodt, Geschäftsführer der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe (KTW). Beim Umbau der Therme hätten alle Beteiligten von dieser Vorgehensweise nachhaltig profitiert.

Dass das neue Angebot niemand übersieht, dazu sollen mehrere Maßnahmen beitragen. Zum einen werden die Schaukästen neu konzipiert, zum anderen steht eine eigene Internetpräsenz der Sole-Therme direkt vor dem Start. Auf der Basis der Gästemeinungen soll in der Folge dann auch weiter die Tarifstruktur optimiert werden. Dabei sollen nach den Bedürfnissen der Gäste „Zeitfenster“ geschaffen werden, wie dies schon bei dem auf Gästewunsch eingeführten Feierabendtarif der Fall gewesen sei.

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Kommentare

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harzfreund schrieb am 04.09.2010 09:22

Im Jahr 2010 sollte man wirklich langsam mal anfangen, über eine "eigene Internetpräsenz" nachzudenken. Ob "Schaukästen" noch das wirklich geeignete Medium ist, um auch jüngere Gäste zu erreichen. Das sieht doch meistens ziemlich altbacken aus und wird kaum wahrgenommen. Wenn schon Geld angefasst wird, dann sollen es doch zukunftsträchtige Entscheidungen sein, die für die nächsten Jahre Bestand haben. Heutzutag gibt es sehr elegante Outdoor-Stelen, die - mit der richtigen Software versehen - wirklich das Interesse auf sich ziehen können. Dazu müsste man sich aber mal Leute ins Haus holen, die ein bisschen über den Tellerrand schauen und nicht nur von Braunlage bis Bad Grund. Aber es wird enden wie in der Bank-TV-Werbung: "wir machen das mit den Fähnchen!"

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