Bad Harzburg

20. Ökomarkt: Einmal im Jahr ist alles ganz „bio“

31.08.2010
Von Berit Nachtweyh

20. Ökomarkt: Einmal im Jahr ist alles ganz „bio“

BAD HARZBURG. Zur 20. Auflage am Sonntag will sich der Ökomarkt der Stadt Bad Harzburg vielfältiger denn je präsentieren. Von 11 bis 18 Uhr können sich Besucher beim Gang durch die Bummelallee an 51 Ständen davon überzeugen, dass der Öko-Gedanke längst in alle Lebensbereiche vorgedrungen ist.

Aussteller aus der gesamten Region zwischen Burgdorf und Quedlinburg hat Uta Steinert für den diesjährigen Ökomarkt gelistet. Sie betreut die Veranstaltung seit 1994 bei der Stadtverwaltung und hat den Markt über die Jahre wachsen sehen. Aber die Öko-Schau ist nicht nur größer geworden, sie hat sich auch gewandelt: Vom lokalen Marktplatz für Umweltbewusste zu einem regionalen Stelldichein für Anbieter, die in ihrer Gesamtheit nahezu das ganze Spektrum ökologischer Lebensweise abdecken.

Dass der Ökomarkt in der Vergangenheit nicht immer ganz konsequent öko gewesen ist, räumt Uta Steinert ohne Umschweife ein. „Aber jetzt sind wir auf einem Stand angelangt, den wir guten Gewissens komplett als öko werten können“, sagt Steinert und freut sich insbesondere über die Bio-Imbissangebote, die den herkömmlichen Imbissstand abgelöst haben. Dass der Markt jetzt auch im Detail mit Öko-Zertifikaten punkten kann, hängt nicht zuletzt mit dem allgemeinen Bio- und Ökotrend der vergangenen Jahre zusammen.

Das Angebot ist schlicht größer geworden. Als Veranstalter kann sich die Stadt ihre Aussteller gezielter aussuchen, als es in den Anfangsjahren der Fall gewesen ist. „Und die meisten kommen gern wieder“, hat Uta Steinert festgestellt. Manch einer war anfangs ziemlich überrascht, welch gute Geschäfte sich in Bad Harzburg machen lassen. In diesem Jahr sind sieben neue Anbieter mit von der Partie.

Es gibt verschiedene Stände mit kulinarischen Angeboten. Hinzu kommen Keramik, Produkte aus Naturfasern, Lavendelherzen, Bauernleinen, Holzspielzeug und Seife. Aber auch mit allerlei Informationen geizt der Ökomarkt nicht: Müllvermeidung, Solartechnik, Naturfarben, Biomasseheizungen, Nationalpark und Wildgehege heißen die wichtigsten Themen.

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