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Bad Harzburg
Keine Ratsmehrheit für „Schutzzone T“ rund um Sportpark Rennbahn
BAD HARZBURG. In der „Schutzzone T“ steht das T für Tourismus. „Total überflüssig“ befand der Bad Harzburger Rat mit Blick auf die vom Landkreis angestrebte Neuausweisung des Landschaftsschutzgebietes rund um den Sportpark.
Allein die SPD wollte zustimmen und „Optionen erhalten“. Dagegen verweist die Verwaltung darauf, dass das Areal rund um den Sportpark ohnehin in weiten Teilen ohnehin planungsrechtlich „in Beschlag genommen“ sei.
Den Vorstoß zur Neuausweisung des Landschaftsschutzgebietes Harz initiierte Landrat Stephan Manke. In drei Zonen soll die Fläche eingeteilt werden, wobei sich für 90 Prozent in der „Zone A“ eigentlich nichts ändert. Sechs Gebiete in der „Zone N“ würden mit einem höheren Schutz versehen, geringer dagegen würde der Schutzstatus in der „Zone T“.
Damit soll für touristische Zwecke eine „intensivere, aber natur- und landschaftsverträgliche Nutzung möglich“ werden. Also keine „harte Bebauung“, wohl aber touristische Angebote wie Mountainbikestrecken oder Kletterpfade.
Der Bad Harzburger Rat konnte sich mit dem Vorhaben zumindest soweit es den Sportpark an der Rennbahn betrifft nicht anfreunden. CDU, Grüne, WTD/E und FDP folgten dem Vorschlag der Verwaltung und votierten für eine ablehnende Stellungnahme. Dabei hatte die Verwaltung ausgeführt, dass ein Großteil der als „Schutzzone T“ vorgesehenen Flächen planungsrechtlich „bereits in Beschlag genommen“ sei. So handele es sich auch um jene Ausgleichsflächen, die im Zuge des Sportparkbaus geschaffen worden seien.
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