Bad Harzburg

Abschied von Heinz Söding

15.08.2010
Von Holger Schlegel

BAD HARZBURG. Im Alter von 83 Jahren ist der langjährige Direktor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, Heinz Söding, gestorben.

Söding übernahm 1970 als Nachfolger von Oberstudiendirektor Günter Becker die Leitung des Gymnasiums. In seine 20 Jahre dauernde Amtszeit fielen wesentliche Veränderungen innerhalb der Schule selbst und auch innerhalb des gesamten Schulsystems. So wurde 1974 die Orientierungsstufe eingeführt, was für das Gymnasium den Verlust der 5. und 6. Klassen bedeutete. Ein Jahr später wurde auf Betreiben Södings früher als an anderen Schulen das Modell der reformierten Oberstufe am Werner-von-Siemens-Gymnasium umgesetzt.

Auch große bauliche Veränderungen wurden während Södings Amtszeit umgesetzt. Der Fachtrakt wurde aufgestockt, gleich danach, 1982 erhielt die Schule eine Aula. Die Außenanlagen wurden umgestaltet, der Sportplatz erneuert und 1989 sogar eine neue Turnhalle eingeweiht.

Nach der Grenzöffnung war es Heinz Söding, der schnell Kontakt zum Kollegium der Gerhart-Hauptmann-Schule in Wernigerode aufnahm.

Im Sommer 1990 trat Oberstudiendirektor Heinz Söding in den Ruhestand, sein Nachfolger war Ludwig Himstedt. Alle Lehrer und auch Schüler, die Söding während seiner Amtszeit erlebte, schätzen ihn als klugen, souveränen Mann, der seine Arbeit sehr genau nahm, aber immer ein offenes Ohr hatte, stets den Überblick behielt, auf alle Fragen und Probleme eine Antwort wusste und dabei immer eins blieb: ein freundlicher, warmherziger Mensch.

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