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Bad Harzburg
Programm des Harzburger Salz- und Lichterfestes dünnt immer weiter aus
BAD HARZBURG. Auf der Zielgeraden geht den Machern des Salz- und Lichterfestes (20. bis 22. August) ein weiterer wichtiger Programmpunkt verloren: Der Krodo-Städtewettkampf muss mangels Beteiligung ausfallen. Was an Programm bleibt, ist immer noch umfangreich – aber wirkt immer mehr gestutzt.
Der Krodowettkampf war in den vergangenen drei Jahren stets ein munterer und origineller Abschluss des dreitägigen Festes gewesen. Um einmal etwas Neues auszuprobieren, wurde für den Wettstreit in diesem Jahr eine Erweiterung geplant: Statt Vereinen sollten ganze Städte mit ihren Teams antreten. Geplant war ein Kräftemessen zwischen Bad Harzburg, Goslar, St. Andreasberg, Vienenburg und Braunlage. Doch wie Olaf Bewersdorf vom Stadtmarketing nun bedauernd feststellen musste, schafften Vienenburg und St. Andreasberg es nicht, Mannschaften zusammenzubekommen.
Verzichten müssen die Festbesucher in diesem Jahr auch auf das, was das Salz- und Lichterfest in den vergangenen Jahren stets aus der Masse der fast schon austauschbaren Stadtfeste hervorhob: Die Kleinkunst, die „Walking Acts“, die der Veranstaltung immer den besonderen Charme, die besondere Note gaben. Angesichts knapper Kassen habe man darauf verzichtet, heißt es beim Stadtmarketing.
Aber damit der Verluste nicht genug: Angesichts der Tatsache, dass auch das Salzfestspiel in diesem Jahr mangels einiger Hauptdarsteller nicht aufgeführt wird, dürfte sich das Programm unterm Strich zwar immer noch üppig, aber letztlich spürbar eingedampft präsentieren.
Kommentare
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Gerade die "Walking Acts" waren wirklich DAS Highlight. Das hatte vor vielen Jahren mal mit dem Polizisten Herrn Holm angefangen und war in der Vergangenheit wirklich ein Alleinstellungsmerkmal - wie Herr Schlegel ganz richtig schreibt. Kirsch-, Artischocken-, Kartoffel-, Erdbeer- usw feste mit Bierständen und Wurstbuden gibt es schon genug. Schade, dass nun kein Geld mehr für Kultur und Kleinkunst da sein soll. Vielleicht hätte man etwas von der Unterstützung für den "armen" Rennverein abzweigen sollen.
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@harzfreund ;gute idee , das man vom zuschuss des ach so armen rennvereins bessere sachen hätte machen können.die berichterstattung der letzten wochen hat doch gezeigt,wie gut die einnahmen waren.aber das kann ruhig gesagt werden,da laut doppelhaushalt die finanzspritze für 2011 schon gebucht ist und man erst nach der rennwoche 2011 jammern muss,damit es für 2012 wieder geld gibt.leider verstösst es gegen die forenregeln,hier die schuldigen an der sache mit namen zu nennen.unter dem ratsinformationssystem der stadt kann man allerdings alle einzelheiten nachlesen.für die elitäre veranstaltung rennwoche war geld da.für das salz und lichterfest,von dem alle etwas haben und für das eine breite beteiligung in der einwohnerschaft gegeben ist , musste leider gespart werden.aber so ist das in bad harzburg.nächstes jahr sind kommunal und auch bürgermeisterwahlen.hoffentlich erinnern sich die bürger an den mist der letzten jahre und daran,wer wirklich die kümmerer sind !
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Hat jemand daran gedacht, welche Folgen es hätte, wenn sich die Kastanien weigern, zu blühen oder ihre Früchte fallen zu lassen? Dann sieht es noch schlechter für die Feierei aus, weil die Überschrift - besser: ein Vorwand - fehlt. Feiern, bis der Arzt kommt, kann in Harzburg nicht lange dauern. Aber wie wäre es, zu feiern, wenn der kleine und der große Zeiger der Uhr sich überdecken? Liebe Harzburger, bereiten Sie lieber ein wirklich gutes Fest vor! Sie werden sicher alle sehr froh sein, wenn die Brückenbaustelle keine mehr ist ...
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