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Bad Harzburg
Fast 9 Prozent Toto-Plus am 3. Renntag der Bad Harzburger Galopprennwoche
Foto: Epping
BAD HARZBURG. „Das unglaublich treue Bahnpublikum und der Mut des Veranstalters haben es gerissen.“ Mit diesen Worten brachte Wilhelm Baumgarten, Präsident des Harzburger Rennvereins (HRV) den dritten Renntag beim Galopp-Meeting am Weißen Stein in Bündheim auf einen kurzen Nenner.
Vor dem vorletzten Rennen lag der Totoumsatz noch hinter dem Vorjahr zurück. Die Witterung mit einigen kurzen Schauern hemmte zunächst die Wettlust der 4.000 Besucher. Mit Regenschirm in der Hand wettet es sich nun mal nicht gut. Doch dann kam das siebte Rennen mit der Viererwette mit einer Garantieauszahlung von 11.111 Euro, bei der allein fast 50.000 Euro durch die Totokassen rasselten. „Das Risiko, eine Viererwette anzubieten, hat sich gelohnt“, freute sich Baumgarten. So summierte sich am Ende ein Tagesumsatz von 160.044 Euro und damit ein Plus gegenüber 2009 von 8,9 Prozent.
„Mit diesem Ergebnis im Rücken gehen wir hoffnungsvoll in das Final“, blickte Baumgarten schon voraus. Vor allem der Samstag (13 Uhr) „wird der Hammer“, so der HRV-Chef. Dann gibt es für die Wetter sogar eine Viererwette mit garantierten 50.000 Euro plus einem Jackpot von 12.502 Euro. Auch am Sonntag (13 Uhr) wird in Bad Harzburg noch einmal sehr guter Sport geboten.
Am Donnerstag war „ Bergfest“ der Rennwoche. Und obwohl das Wetter hätte besser sein können, war die Stimmung auf der Bahn einmal mehr großartig. Sportlich setzte diesmal Jockey Filip Minarik die Akzente. Der amtierende Deutsche Vizemeister gewann mit Personal Power für Trainer Champion Christian von der Recke aus Weilerswist und mit Vesuv für Trainerin Andrea Wienberg aus Martfeld auch das Hauptrennen des Tages, einen mit 5.200 Euro dotierten Ausgleich III über 2.000 m. Ein besonderes Geburtstagsgeschenk bekam Gerd Barsig, Ehemann von Trainerin Claudia Barsig aus Dresden. Deren Wallach North Bay gewann als großer Außenseiter das vierte Rennen des Tages.
„Jeder Niedersachse, der bis jetzt noch nicht bei uns war, sollte am Wochenende kommen. Es lohnt sich“, rührt Rennvereinspräsident Baumgarten vor den letzten beiden Runden im Harz noch einmal kräftig die Werbetrommel.
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