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Bad Harzburg
Bad Harzburgs Partnerstadt Sklarska Poreba feiert 50. Geburtstag
SCHREIBERHAU. Im Grunde ist Sklarska Poreba sehr viel älter. Die Partnerstadt Bad Harzburgs wurde erstmals 1366 erwähnt. Allerdings bekam sie erst 1960 die Stadtrechte verliehen. Vergangenes Wochenende feierte sie ihren 50. Geburtstag. Unter den Gratulanten war auch Bad Harzburgs Ratsvorsitzender Wolfgang Kullig.
Mit einer 20-köpfigen Delegation vor allem aus Sportlern der Stadt, die am weltweit bekannten Piastenlauf, einem 50-Kilometer-Wettbewerb im Skilanglauf, teilnehmen wollten, reiste Kullig in die Partnerstadt Sklarska Poreba, dem ehemaligen Schreiberhau. Im Saal des Hotels Krus überreichte er während der Feierlichkeiten Bürgermeister Arkadiusz Wichniak den Ehrenteller der Stadt Bad Harzburg. „Bei uns in Deutschland sagt man, ein Onkel, der etwas schenkt, ist besser als eine Tante, die Klavier spielt“, meinte Kullig.
Weiter wies der Ratsvorsitzende darauf hin, dass Bad Harzburg bereits seit mehr als 100 Jahren im Besitz der Stadtrechte sei. „Ihr könnt uns also nie überholen“, sagte er. Kullig festigte zudem die Freundschaft zu Bürgermeister Wichniak, dem er bereits einen Tag vor den Feierlichkeiten bei einem ersten Treffen mit der Bad Harzburger Delegation das vertraute Du bestätigte.
Besonders freute sich Kullig, dass er bei der eigentlichen Feier nach Persönlichkeiten wie dem Vize-Marschall des Warschauer Senats, Jerzy Szmajdzinski, der vorher Polens Verteidigungsminister war, Landrat Jacek Wlodyga oder Bischof Stefan Cichy eine Rede halten durfte. „Nach einem Bischof habe ich noch nie gesprochen, das ist für mich als Katholiken etwas ganz besonderes“, betonte er.
Die Bad Harzburger Delegation war von den Feierlichkeiten allerdings etwas überrascht. „Die 50-Jahr-Feier war eigentlich zunächst im Mai geplant“, berichtete Kullig. Im Wonnemonat wollen die Bad Harzburger nämlich abermals in die Partnerstadt fahren, um zu feiern, dann mit einer sehr viel größeren Delegation, zu der auch der stellvertretende Bürgermeister Michael Riesen gehören soll. „Dass bereits jetzt gefeiert wird, war nicht geplant, denn die anderen wollten auch mit dabei sein“, erklärte der Ratsvorsitzende, der bereits seit mehr als 20 Jahren nach Sklarska Poreba reist und auch im Mai wieder mit von der Partie sein will.
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