Bad Harzburg

Tourismusbranche zieht durchwachsene Bilanz

08.03.2010
Von Werner Beckmann

Tourismusbranche zieht durchwachsene Bilanz

BAD HARZBURG. Sehr durchwachsen und von Betrieb zu Betrieb offenkundig bisweilen auch sehr unterschiedlich fällt die Bilanz der Hotellerie und Gastronomie für den Jahresstart aus. Die „weiße Pracht“ wird dabei mehr und mehr zur Last.

Während einige Häuser in den ersten Januarwochen dank des Schnees noch fast einen „Bilderbuchstart“ hinlegten, hatten andere gerade wegen des Schnees ihre liebe Not. Und je länger der Winter anhalte, desto mehr verschärfe sich diese Not.

Die „weiße Pracht“ sei für die Kurstadt seit jeher ein zweischneidiges Schwert, konstatierte die Dehoga-Runde. Gerade auch Gaststätten und Restaurants, so Vorsitzender Detlef Thrun, hätten den langen Winter und die Angst mancher Gäste vor glatten Straßen zu spüren bekommen.

In der Hotellerie spielten derweil auch Lage und Angebots-Ausrichtung der Häuser eine entscheidende Rolle. So konnten einige Betriebe zumindest noch im Januar Wintersportgäste begrüßen, während andere Häuser auf Wellness-Kunden, gerade wenn sie fortgeschrittenen Alters sind, vergebens warteten.

Tiefe Verärgerung herrschte wie im Oberharz auch in der Bad Harzburger Dehoga-Runde über die Verkehrsdurchsagen verschiedener Rundfunksender. Die Ansagen glichen eher „Katastrophenberichten“, auch wenn die Straßen auf Harzer Höhen perfekt geräumt seien.

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