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Bad Harzburg
Jugendliteraturpreis-Jury hat die Arbeit aufgenommen
BAD HARZBURG. Im Herbst wird die Stadt zum elften Mal den Jugendliteraturpreis „Eselsohr“ verleihen. Die Vorbereitungen dazu haben schon begonnen: Seit Februar kämpft sich die neunköpfige Jury lesend durch die Nominierungsliste – und hat mal wieder jede Menge Spaß dabei.
Wenn der Haushalt der Stadt – und damit das Geld für den Jugendliteraturpreis – steht, macht sich eine neunköpfige Jury alle zwei Jahre an die Arbeit. Zunächst einmal müssen eine Reihe aktueller Jugendbücher deutschsprachiger Autoren auf die Auswahlliste gesetzt werden. Die Vorschläge kommen von Büchereileiter Detlev Lisson, dem Vorsitzenden der Harzburger Aktion, Rolf Köhlert, und den Bad Harzburger Buchhändlern. Ist die Liste verfasst, beginnt die Jury mit der eigentlichen Arbeit: lesen.
Arbeit in drei Gruppen
„Früher“, erinnert sich Jury-Mitglied Wolfgang Kullig, „musste jeder alle Bücher lesen“. Das waren in einem Jahr mal 22 Stück. Inzwischen hat die Jury ihre Arbeit anders strukturiert: Drei Gruppen zu je drei Personen lesen je fünf bis sechs Bücher, die drei „gruppenbesten“ Werke werden am Ende noch mal von allen Mitgliedern gelesen und daraus wird zum Schluss das Preisträgerbuch erkoren.
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