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Bad Harzburg
Neue Marketingprojekte: Überzeugungsarbeit nötig
BAD HARZBURG. Es wird noch Überzeugungsarbeit erforderlich sein, um die Beherbergungsbetriebe der Kurstadt hinter neuen Marketingvorhaben zu sammeln. Erkennbar schwer tat sich eine sehr stark besuchte Dehoga-Mitgliederversammlung mit neuen Ideen (und Gesichtern), die als Ergebnis der neuen Marketingarbeit in der Wandelhalle präsentiert worden waren.
Grundsätzlich richtig, so Mathias Wieczorek für den Vorstand, sei die Einschätzung, dass die Ressourcen der Kurstadt nicht optimal genutzt würden. In der Unzufriedenheit mit der generellen Belegungssituation seien sich alle Beteiligten einig. Und grundsätzlich sei der Ansatz, attraktive Pauschalangebote über eine Agentur auflegen und vor allem vermarkten zu lassen, ebenfalls richtig – wenn da nur das Geld nicht wäre.
Zehn Betriebe nötig
Der Einstieg in das Modell würde demnach vom Basispaket bis zur Premiumvariante zwischen 500 und 1.500 Euro pro Jahr kosten. Mindestens zehn Betriebe seien erforderlich, um erfolgreich durchstarten zu können. Dies werde nicht leicht zu erreichen sein, denn die Vorstellung des Produktes in der Wandelhalle wurde als „nicht wirklich überzeugend“ eingestuft.
Insgesamt wurde empfohlen, das „ergänzende Gespräch“ mit Ralf-Holger Gerlach zu suchen. Der Marketingexperte, der die Kurstadt bei ihrer werblichen Neupositionierung berät, hatte offenkundig bei den Hoteliers punkten können – anders als die frische Agentur „HarzPuls“ und deren Betreiber, deren Referenzliste im Bereich Hotellerie und Gastronomie als „doch eher dünn“ eingestuft wurde.
„Hin- und hergerissen“ fühlte sich bei diesem Thema nicht allein Mathias Wieczorek. Auf der einen Seite würden neue Maßnahmen neue Chancen eröffnen, auf der anderen Seite stehe die Sorge, die nicht einfach zu investierende Summe „in den Sand zu setzen“. Eine Garantie, dass das Geld Ertrag bringen werde, könne es nicht geben. Und so ging die Tendenz in der Diskussion durchaus in die Richtung „Versuch macht klug“.
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