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Bad Harzburg
Kurstadt als Auswandererziel: Bad Harzburg wirbt in Utrecht
BAD HARZBURG. Die USA, Kanada, Australien, Neuseeland. Glaubt man den TV-Reportagen, dann sind das die Traumziele von Auswanderern. Aber Bad Harzburg? Die Kur-stadt als attraktives Ziel für einen Start im Ausland propagierten und erlebten Petra Börst-Harder und Edda Schaper aus der Stadtverwaltung auf der Auswanderermesse im niederländischen Utrecht. Die Kurstadt kämpft auf vielen Feldern gegen den Einwohnerschwund an.
Der werbende Auftritt der Kurstadt im westlichen Nachbarland war eine Premiere und ein Experiment. Dem ersten Eindruck nach ein erfolgreiches Experiment, konstatieren Pera Börst-Harder als Leiterin des Servicebüros im Rathaus und Edda Schaper als Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung.
Starke Konkurrenz
Selbstverständlich hatten es die deutschen Informationsstände in Utrecht mit der starken Konkurrenz verlockender Namen zu tun: Kanada, Neuseeland, Australien und Südafrika – die Übersee-Ziele jedoch scheinen gar nicht so übermächtig zu sein. Viele Niederländer, so Edda Schaper, würden sich im Gegenteil bevorzugt in den Nachbarländern umschauen, in denen der Bezug zur Heimat gegeben ist.
Ein wesentliches Motiv der Niederländer, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Land zu verlassen, seien fehlende Flächen und damit horrende Grundstückspreise. Insofern erscheine der in den letzten Jahren arg gebeutelte Immobilienmarkt in Deutschland und gerade auch im Harz den Niederländern als Dorado.
Nähe und Natur
Das Interesse an Bad Harzburg und den ebenfalls vertretenen Städten Uslar und Gronau sei zudem mit einem Blick auf die Karte angesichts vergleichsweise kurzer Fahrtzeiten gewachsen. Außerdem, so Petra Börst-Harder, würden viele Niederländer den Harz von Urlaubsreisen kennen und schätzen. Wald, Berge, gute Luft, der Nationalpark und in Bad Harzburg vor allem auch das Wellness-Angebot rund um die Sole seien in Gesprächen immer wieder genannt worden.
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