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Bad Harzburg
Kurbetriebe wollen 475.000 Euro auf dem Burgberg investieren
BAD HARZBURG. Der Burgberg bewegt Bad Harzburg weiter. Unstrittig in der Diskussion ist die Forderung, dass der Bad Harzburger Hausberg wieder attraktiver werden soll. Stolze 475 000 Euro wollen die Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe (KTW) trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in diese Aufgabe investieren.
Offen ist auch heute noch, in welche Maßnahmen genau das Geld investiert werden soll. Dies wiederum liegt keineswegs an mangelnder Entschlossenheit oder gar fehlenden Aufgaben. Neben der „Daueraufgabe“ um Instandsetzungen und Erhalt der Maueranlagen seien dabei beispielsweise der Turm oder der Brunnen ebenso wie der „historische Rundweg“ zu nennen, so KTW-Geschäftsführer Bernd Vollrodt.
Gerade angesichts knapper Mittel jedoch gelte es, präzise zu planen. Diese Planungen müssten dann mit allen Beteiligten wie der Denkmalpflege, dem Förderverein Historischer Burgberg und Gasthof-Bauherr Dirk Junicke abgestimmt werden, um „Reibungsverluste“ zu vermeiden. Vielmehr sei anzustreben, dass sich die verschiedenen Vorhaben idealerweise ergänzten. Auf diesem Weg könnten sich die Investitionen über zu erzielende Synergien sozusagen „vermehren“.
Förderantrag
Vermehren soll sich die KTW-Investitionssumme zudem tatsächlich über Fördermittel. Nachdem sich im politischen Raum in Bad Harzburg und nun auch im Förderverein Historischer Burgberg abzeichne, dass die „große Lösung“ des Masterplans finanziell nicht umzusetzen sei, so Vollrodt, sollen nun mögliche Investitionsfelder und Aufgabengebiete genauer unter die Lupe genommen und bewertet werden.
Die daraus entwickelten Planungen würden den Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt, um dann um Fördermittel nachzusuchen. Angesichts des Procederes um das gesamte Genehmigungsverfahren sei mit einer Umsetzung einerlei welcher Projekte in diesem Jahr kaum mehr zu rechnen.
Kommentare
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Schon nicht schlecht , Herr Vollrodt. Erklären Sie das doch mal bitte den Hunderten , wenn nicht sogar Tausenden , die in den Wintermonaten vor einer verschlossenen Schwimmbadtür standen , da die KTW ein Minus in 6 -stelliger Höhe für diese dem Gemeinwohl aller dienenden Leute als Grund für die monatelange Schließung angegeben hat.Wenn Bad Harzburg der Meinung ist,ein Millionengrab mit zu unterstützen,welches sich auf dem Burgberg auftun wird,sage ich nur schade ums Geld.Wenn der große Meister D.J. dort oben etwas bauen will soll er es machen.Aber in Zeiten knapper Kassen dort eine halbe Million vergraben,wo es an anderer Stelle wesentlich sinnvoller angebracht wäre , tut doch sehr weh.Touristen sind für Bad Harzburg sehr wichtig ; zufriedene Bürger aber noch viel viel mehr !
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Um Irritationen im Vorfeld zu vermeiden:Das Projekt des Herrn D.J. ist eine tolle Sache und wird hoffentlich durch IHN verwirklicht werden können.Aber die KTW (und somit die Stadt) sollten dann wirklich dort investieren,wo es dringender gebraucht wird und auch dem Allgemeinwohl dienlicher ist !
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